Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Veranstaltungen und Publikationen, auf die wir gern aufmerksam machen möchten

Hier finden Sie eine Reihe ausgewählter Hinweise auf interessante Veranstaltungen und Publikationen, die jedoch ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität der Auswahl ist:

NS-Terror gegen Homosexuelle

25. April 2017, 19:00 Uhr

In der letzten Ausgabe der Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft (Nr. 55/56) haben wir einen Aufsatz von Lutz van Dijk aus Kapstadt über das Gedenken an Homosexuelle in der staatlich-polnischen Gedenkstätte Auschwitz veröffentlicht. Am 25. April 2017 kommt Lutz van Dijk nun auch nach Berlin, um einen Vortrag zu dem Thema zu halten. Der Titel der Veranstaltung lautet „NS-Terror gegen Homosexuelle. Forschungskontroversen und erinnerungspolitische Positionen“. Neben Lutz van Dijk wird an diesem Abend auch Prof. Dr. Michael Schwartz vom Münchner Institut für Zeitgeschichte sprechen.

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„Wie der Kiez queer wurde“

13. Februar 2017, 19:00 Uhr

Entfällt leider!

Andreas Pretzel wird im Rahmen der MANEO-Soirée über die bewegte Zeit des Schöneberger Regenbogenkiezes der 20er, 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts berichten und damit erste Einblicke in die Vorbereitungen des Folgebands 2 der „MANEO-Kiezgeschichten“ bieten.

Der Vortrag wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

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Stolpersteine – Gedenken und Soziale Skulptur

start | Der Stolperstein für Karl Giese in der Ausstellung der Koordinierungsstelle Stolpersteine (Foto: R. Wolfert)14. November 2016 bis 20. Februar 2017 (verlängert)

Seit dem 14. November 2016 ist im Foyer des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors die Wanderausstellung „Stolpersteine – Gedenken und Soziale Skulptur“ zu sehen. In die Ausstellung, die von der Berliner Koordinierungsstelle Stolpersteine erarbeitet wurde, ist auch der Anfang 2016 von der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft verlegte Gedenkstein für Karl Giese eingegangen. Er ist hier einer von vier Stolpersteinen, die an Menschen erinnern, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt wurden.

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Turn Ons for Illegal Bodies, Acting out Past Lives of Queer

District Turn Ons6. November 2016

Workshop von und mit Julie Carvalho im Rahmen von „Undisciplinary Learning – Remapping the Aesthetics of Resistance“: ein Kunstprojekt in Raum, Stadt, Wissen und Dokumenten, kuratiert von Janine Halka, Suza Husse und Julia Lazarus.

„Undisciplinary Learning“ nimmt den Roman Die Ästhetik des Widerstands von Peter Weiss (1916–1982) zum Anlass, um aktuelle Wissenspolitiken an den Schnittstellen künstlerischer, politischer und pädagogischer Praxen zu befragen. Die politische Interpretation von Kunst und die kollektive Wissensaneignung werden im Buch zur Grundlage für die Entwicklung widerständiger Subjektivität, Gemeinschaftsbildung und Mobilisierung gegen Unterdrückung und Ausbeutung. Dabei sind Selbstbildung und Emanzipation nicht nur der inhaltliche Dreh- und Angelpunkt des Buches, seine dicht verwobene Textoberfläche scheint seinen Leser*innen andere, gemeinsame Formen des Lesens und darin das einander Zuhören und Wider-/Sprechen vorzuschlagen.

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Magnus Hirschfeld – Wandbild in Breslau (Wrocław)

Wandbild | Dariusz Paczkowski: Dr. Magnus Hirschfeld (1868–1935)8. Oktober 2016

Am 8. Oktober 2016 hat der polnische Street-Art-Künstler Dariusz Paczkowski ein Wandbild Magnus Hirschfelds im öffentlichen Stadtraum von Breslau (Wrocław) erstellt. Wie bekannt, hat Hirschfeld 1887 in Breslau studiert. Leider ist aber bislang unbekannt, wo er damals wohnte. Dariusz Paczkowskis Wandbild ist heute in einer Passage zum Teatr Polski (Scena Kameralna) an der ul. Świdnicka 28 zu sehen.

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If you are going to Denmark or Finland ...

The Einstein of Sex on Tour | The Einstein of Sex on TourSeptember/October 2016

Livingstones Kabinet hit 2015 production of The Einstein of Sex is going on tour in Denmark and Finland in September and October 2016. Presenting legendary queer vocal group Schwanzen Sängerknaben reunited with Livingstones Kabinet in an ambitious, newly written, newly composed show with music.

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If you are going to San Francisco ...

A portion of the Main Gallery at the GLBT History MuseumAugust 19, 2016 to January, 2017

Through Knowledge to Justice: The Sexual World of Dr. Magnus Hirschfeld (1868–1935). A historical exhibition

This year marks the 85th anniversary of Dr. Magnus Hirsch­feld’s visit to San Francisco. Hirschfeld was a pio­neer­ing advocate for homosexual and transgender peo­ple, a physician and a prolific author renowned for his work on sexual and gender diversity. During his 1930–1931 tour of the United States, the Hearst news­paper chain dubbed him “the Einstein of Sex.”

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Drei Berlin-Folgen von Transparent beim Jüdischen Filmfestival

logo | Logo des Filmfestivals15. Juni 2016, 19.30 Uhr

Was passiert mit einer jüdischen Familie in Los Angeles, wenn sich der Vater (Jeffrey Tambor) mit 68 Jahren plötzlich als transsexuell outet?

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Ausstellung Trans Trans in Calgary, Alberta, Kanada

Ausstellungsbild | AusstellungsbildFriday, May 27, 2016 to Friday, June 10, 2016

Trans Trans explores a network of individuals in Germany and the United States from the turn of the twentieth century into the 1950s who profoundly shaped transgender histories and identities. Exchanging letters and photographs among themselves, these individuals created new communities in private, but they also sought to educate doctors and the public by submitting their photographs and stories for publication in medical journals and popular magazines. The exhibition retraces the connections between these private individuals, the medical and scientific authorities with whom they entered into dialogue, and the ways in which these dialogues became public or remained hidden away within archives.

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Gedenkveranstaltung für Lili Elbe in Dresden

Grab Lili Elbe | Das wiederhergestellte Grab von Lili Elbe (Foto: Ralf Dose)22. April 2016, 15 Uhr

Die Verwaltung des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhofs zu Dresden, die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und das Lili-Elbe-Archiv laden anläßlich der Wiederherstellung des Grabes von Lili Elbe (1882-1931) zu einer Gedenkveranstaltung auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden ein.

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Tagungsprogramm: Staat und Homosexualitäten im 20. Jahrhundert

Während sich die französische Gesetzgebung 1791 von der deutschen Gesetzgebung absetzt, indem homosexuelle Beziehungen entkriminalisiert werden, dauert es in Deutschland bis der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis § 175 StGB, nach dem sexuelle Beziehungen zwischen volljährigen Männern strafbar sind, abgeschafft wird. Diese entscheidende Diskrepanz im rechtlichen Kontext erklärt sich durch einen kulturellen Unterschied, der im weitesten Sinne die deutschsprachigen und französischsprachigen Staaten hinsichtlich der Wahrnehmung vor Homosexualität trennt. Diese Diskrepanz hat zu unterschiedlichen Konfigurationen innerhalb des „Homosexuellen-Milieus“ in der ersten Hälfte des 20. Jh geführt – der organisierte Aktivismus der deutschsprachigen „Homosexuellen“ kontrastiert lange Zeit mit dem Individualismus des französischen „Homosexuellen“. Auch wenn sie bedeutsam ist, lässt diese Trennlinie doch einige Kontinuitäten zwischen der deutsch- und französischsprachigen Welt, wie aber auch bestimmte regionale oder zeitliche Brüche innerhalb der einzelnen Sphären außer Acht. Ist es infolgedessen noch möglich für das gesamte 20. Jahrhundert ein deutsches Modell der staatlichen Regulierung der Homosexualitäten zu identifizieren, das sich einem französischen Modell gegenüberstellt?

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Colloque international: Etat et homosexualités au XXe siècle

Alors que le législateur français se distingue en 1791 du législateur allemand en dépénalisant les rapports homosexuels, il faut attendre la deuxième moitié du XXe siècle pour voir l’Allemagne abolir le § 175 StGB sanctionnant les relations sexuelles entre hommes majeurs. Cette différence durable de contexte législatif, qui peut s’expliquer par une différence culturelle divisant plus largement les États francophones et germanophones dans leur appréhension des homosexualités, a entraîné une divergence de configuration des « milieux homosexuels » durant la première moitié du XXe siècle, le militantisme organisé des « homosexuel(le)s » germanophones contrastant longtemps avec l’individualisme des « homosexuel(le)s » français. Bien qu’opérante, cette ligne de fracture ne rend cependant pas compte de certaines continuités entre le monde germanique et le monde francophone, ni de certaines ruptures territoriales ou temporelles internes à chacune des deux sphères. Est-il dès lors encore possible d’identifier pour l’ensemble du XXe siècle un modèle germanique de régulation étatique des homosexualités qui s’opposerait à un modèle français ?

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45 Jahre ‚Kleine Strafrechtsreform‘

Tagebuchblatt | Erich Lifka, Gefängnistagebuch mit Kalender. Copyright: QWIEN - Zentrum für schwul/lesbische Kultur und Geschichte, Nachlass Erich LifkaDonnerstag 23. Juni und Freitag 24. Juni 2016

Die Strafverfolgung gleichgeschlechtlicher Sexualität erreichte in Österreich im 20. Jahrhundert durch das NS‐Regime ihren grausamen Höhepunkt und mit der ‚Kleinen Strafrechtsreform‘ 1971 einen Endpunkt – zumindest endete damit das Totalverbot der Homosexualität. Die rechtliche Grundlage der Strafverfolgung bildete § 129 I b des Strafgesetzes von 1852 (StG), ein Tatbestand, der auf das mittelalterliche kirchliche Konstrukt der ‚Sodomie‘ zurückging, das in Judikatur und Rechtslehre noch im 20. Jahrhundert reflektiert wurde.

Mit der Aufhebung des Totalverbots durch die sogenannte ‚Kleine Strafrechtsreform‘ im Jahr 1971 endete die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Lebensweisen im Strafrecht aber nicht vollständig. Vier neue Tatbestände wurden zum vermeintlichen Schutz der Gesellschaft vor einer nach wie vor als unzüchtig angesehenen Sexualität geschaffen. Erst im Jahr 2002 wurde der letzte dieser Tatbestände vom österreichischen Verfassungsgerichtshof als verfassungswidrig erkannt und aufgehoben.

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The Danish Girl

Cover | Das deutsche Buch zum Film

Die kürzlich in die Kinos gelangte Verfilmung der Lebensgeschichte von Einar Wegener/Lili Elbe (1882–1931) aus Dänemark war mehrfach Anlass zu Presseanfragen über die Rolle Magnus Hirschfelds. Wir dokumentieren hier die uns bekannt gewordenen Veröffentlichungen, bitten jedoch um Beachtung, dass wir dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben können.

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Transparent (Amazon)

Szenenbild | Hari Nef and Bradley Whitford in “Transparent.” Credit Amazonab 11.12.2015 englisch, ab 29.1.2016 auch deutsch

Die erfolgreiche US-amerikanische Fernseh-Serie Transparent (Amazon) hat im Dezember 2015 eine zweite Staffel gestartet, in der Rückblenden auf Magnus Hirschfeld und das Institut für Sexualwissenschaft in Berlin enthalten sind.

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Stolpersteinverlegung im Gedenken an Elli Smula

Stolperstein | Der Stolperstein für Elli Smula, Foto: Raimund Wolfert16. November 2015

Die Berliner Straßenbahnschaffnerin Elli Smula (1914–1943) wurde 1940 als lesbisch denunziert, verhaftet und ins KZ Ravensbrück deportiert, wo sie 1943 ermordet wurde.

Am 16. November 2015 wurde ein Stolperstein im Gedenken an Elli Smula verlegt. Es sprachen Dr. Claudia Schoppmann (Stein-Patin und Historikerin) und Monika Wissel (Bezirksbürgermeisterin von Charlottenburg a. D.).

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Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung am Magnus-Hirschfeld-Ufer

Denkmal | Calla – Der zur Realisierung vorgeschlagene Entwurf

Die neunköpfige Jury des Denkmals für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung hat am 13. November 2015 den Siegerentwurf verkündet. Zur Auswahl standen fünf Entwürfe einer internationalen Arbeitsgruppe aus Kunst, Architektur und Design am Institut für Kunst im Kontext der Universität der Künste. Der CALLA-Entwurf wird mit Mitteln der Lotto-Stiftung und Spenden in 2016 realisiert.

Aus der Begründung für die Auswahl: „Die CALLA-Lilie besitzt weibliche und männliche Blüten auf einer Pflanze. Somit ist sie ein Symbol für die Normalität der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt in der Natur.“

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Magnus Hirschfeld

Senderlogo | Senderlogo9.11.2015, 9.30 Uhr…mehr

Sonderstempel Magnus Hirschfeld

Brief der BMH | Der Brief der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld an uns.

Anfang Oktober erhielten wir einen Brief der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH), den ein Sonderstempel mit dem Konterfei Magnus Hirschfelds zierte. Den Stempel hatte der Fachverband Homosexualität und Geschichte e.V. (FHG) aus Anlass des 80. Todestages Hirschfelds beantragt, der in dieses Jahr fiel.

Wir freuen uns sehr über diesen Sonderstempel der Deutschen Post und danken der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld für die herzlichen Grüße!

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Themenraum Homosexualität_en in der Amerika-Gedenkbibliothek

Themenraum AGB | Blick in den Themenraum in der AGB (Foto: ZLB)14.07. – 03.09.2015, Mo – Fr 10.00 - 21.00 Uhr Sa 10.00 - 19.00 Uhr; Führungen: Montag, 20.07. und 31.07.2015, jeweils 16.00 Uhr

Neben vielen Leihgaben für die Hauptausstellung “Homosexualität_en” im Deutschen Historischen Museum hat die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft auch für den Themenraum in der AGB der Zentral- und Landesbibliothek eine Leihgabe bereitgestellt: Die Büste Magnus Hirschfelds von Harald Isenstein steht dort im Zentrum.

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The Institute of Sexology

Plakat | Exhibit poster in front of the Wellcome Institute (Photo: Ralf Dose)20 November 2014 - 20 September 2015

‘The Institute of Sexology’ is a candid exploration of the most publicly discussed of private acts. Undress your mind and join us to investigate human sexuality at ‘The Institute’, the first of our longer exhibitions. Featuring over 200 objects spanning art, rare archival material, erotica, film and photography, this is the first UK exhibition to bring together the pioneers of the study of sex.

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Stars für Magnus

Plakat | Veranstaltungsplakat19. Mai 2015, 20.00 Uhr

Der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg sammelt seit mehreren Jahren mit den Benefiz-Veranstaltungen Stars für Magnus Geld für ein Denkmal für Magnus Hirschfeld und die erste deutsche Homosexuellenbewegung und wird dabei von Bruno Gmünder und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld unterstützt. Die benötigte Summe ist jetzt zusammengekommen; die diesjährige Abschluss-Gala feiert das Ergebnis.

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Straßenbenennung Magdeburg

Einladung | Einladung16. Mai 2015, 10.30 - 14.30 Uhr

Im Magdeburger Stadtteil Neue Neustadt wird am 16. Mai 2015 eine neu angelegte Straße nach Magnus Hirschfeld benannt. Nicht weit entfernt, in der Nachtweide 95, betrieb Magnus Hirschfeld eine Naturheilanstalt.

Neu: ein paar Impressionen aus Magdeburg

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„Weg mit Hitler – Schluss mit dem Krieg!" Berliner Arbeiterwiderstand 1942 – 1945

Titel des Katalogs | Umschlag des Katalogs zur Ausstellung7. bis 28. Mai 2015, montags-freitags 10.00 - 18.00 Uhr

Zu den Widerstandskämpfern, die in dieser Ausstellung geehrt werden, gehört auch Dr. Johannes (Hans) Kreiselmaier, der zwischen 1924 und 1926 als Gynäkologe im Institut für Sexualwissenschaft arbeitete. Er wurde 1944 in Brandenburg-Görden hingerichtet.

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„Homosexualität in der DDR – Gleichberechtigung im Einheitsstaat?“

5. bis 6. Juni 2015

Vom 5. bis zum 6. Juni 2015 findet in der Point Alpha Akademie in Geisa das Seminar „Homosexualität in der DDR – Gleichberechtigung im Einheitsstaat?“ statt. Das zweitägige Seminar wird in Zusammenarbeit mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt.

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Zur Kulturgeschichte der sexuellen Befreiung

Portrait | Marita Keilson-Lauritz im Elisarion, Minusio28. März 2015, Beginn: 11 Uhr

Das Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Geschichte ehrt unsere Kollegin Marita Keilson-Lauritz zu ihrem 80. Geburtstag mit einem Symposium.

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Ausgrenzung aus der Volksgemeinschaft – Homosexuellenverfolgung in der NS-Zeit

Plakat | Ausstellungsplakat27.3. bis 30.6.2015, Mo–fr 10.00 bis 16.30 Uhr

Die Ausstellung ist ein Arbeitsergebnis der Forschungsprojekte und der AG Rosa Winkel beim Kulturring in Berlin e.V. seit 1997. Sie wird ständig durch neue Tafeln von Schicksalen verfolgter Homosexueller ergänzt. So werden erstmals neu erarbeitete Tafeln zu den Schicksalen von Adolf Brand (Köpenick), Hermann Zimmermann (Köpenick), Dr. Werner Dünzer (Johannisthal) und Sigurd Wallstroem (Kreuzberg) gezeigt.

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"Die bemerkenswerte Beständigkeit der Homophobie in der Psychoanalyse"

Donnerstag, 12. März 2015, 20.00 Uhr

Dagmar Herzog, New York
Öffentlicher Vortrag zur Eröffnung der DGAP-Tagung 2015 „EROS – Liebe-Sex-Perversion“

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3. Ungarischer GLBTI History Month, Budapest

logoSonnabend, 31.1.2015, 19.00 Uhr und Sonntag, 1.2.2015, 18.00

Dr. Günter Grau eröffnet den 3. Ungarischen GLBTI History Month in Budapest

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„Hat der Gesetzgeber, frage ich, ein Recht dazu?“ Karl Heinrich Ulrichs und sein Kampf gegen die Ausgrenzung Homosexueller

Dienstag, 25. November 2014, 18.00 Uhr

Dass einmal Straßen nach ihm benannt werden würden, hätte sich Karl Heinrich Ulrichs (1825–1895) vermutlich nicht einmal im Traum vorstellen können. Ulrichs war ein sehr mutiger Mann, aber sein Kampf für die Straffreiheit gleichgeschlechtlicher sexueller Handlungen wurde erst weit nach seinem Tod mit Erfolg belohnt. Erst 1994 wurde der entsprechende § 175 des deutschen Strafgesetzbuches endgültig gestrichen.

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Marita Keilson-Lauritz liest aus dem Tagebuch von Hans Keilson

Hans Keilson | Hans Keilson 2005 im Antiquariat Brandel in Friedrichshagen (Foto: Ralf Dose)Freitag, 21. November 2014, 20.00 Uhr

Der Arzt und Schriftsteller Hans Keilson musste Deutschland 1936 verlassen und überlebte den Krieg in Holland, mit gefälschtem Pass und teilweise im Versteck. In seinem Tagebuch schildert er die Erfahrung des Untertauchens und berichtet von der beängstigenden Entfremdung gegenüber Frau und Kind, einer heimlichen Liebe, von Gedichten und Lektüre, der Angst vor der Zukunft und der täglichen Bedrohung. Hans Keilsons ›Tagebuch 1944‹ ist ein persönliches Dokument ersten Ranges, aber auch ein außergewöhnliches historisches Zeugnis darüber, mit welcher Macht und Konsequenz das Klima von Verfolgung und Willkür auch die intimsten Bereiche der Existenz durchdringt.

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80 Jahre KZ Columbia

8.10, 22.10., 5.11. und 13.11.2014

Eine Veranstaltungsreihe des Fördervereins zum Gedenken an die Naziverbrechen um das und auf dem Tempelhofer Flugfeld e.V.

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David Halperin: What is Sex for?

November 5, 2014, 19:30 h

Does sex have any erotic purpose? The greatest philosophers of classical antiquity said no. Halperin examines one of their arguments, which offers a serious challenge to modern interpretations of love, including but not limited to psychoanalytic interpretations, that understand love in sexual terms and that view all erotic desire as an expression of sexuality. He also considers some contemporary gay male writing, which he reads as a singular effort to work through the confusions and the anguish that the modern sexualization of erotic desire has bequeathed to us.

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Helene Stöckers pazifistisches Engagement

Dienstag, 16.9.2014, 19 Uhr…mehr

Hirschfeld-Tage 2012

ProgrammtitelVeranstaltungszeiten und -orte im Programm…mehr

Hirschfeld im Exil

Ausstellungsaufbau | Ausstellungsaufbau (Marita Keilson-Lauritz und Andreas Pretzel)28.10.2005, 19.30 Uhr

Eine Ausstellung zu Magnus Hirschfelds Gästebuch 1933-1935
veranstaltet vom Kulturhistorischen Verein Friedrichshagen e.V.

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1-0-1 [one 'o one] intersex

Titel 1-0-1 | Titel 1-0-118.6. - 31.7.2005, tägl. 12-18:30 Uhr, Do 17 Uhr Ausstellungsgespräch, Eintritt frei…mehr

Hirschfeld-Woche 2000

11.-19.3.2000…mehr

30. Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse

Arthur Kronfeld | Arthur Kronfeld im Institut für Sexualwissenschaft (1919)4. März 2017, 9.00 Uhr

Dem früheren Institutspsychiater Arthur Kronfeld (1886-1941) ist ein Vortrag von Rainer Herrn, Andreas Seeck und Yazan Abu Ghazal auf dem 30. Symposion zur Geschichte der Psychoanalyse gewidmet.

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Französische Broschüre zu Magnus Hirschfeld

Magnus Hirschfeld – Un pionnier du mouvement homosexuel confronté au nazisme der Association Mémorial de la Déportation homosexuelle

Roczkov Studio (Ungarn)

Das ungarische Roczkov Studio hat 1998 eine preisgekrönte und sehr vergnügliche interaktive CD (“Interactive Animated Film about 20th Century – Part One (1900-1933)”) publiziert (englisch, deutsch, ungarisch). Eines der Erlebnis-Elemente darin ist inspiriert von Hirschfelds Weltreise eines Sexualforschers. Leider vermittelt die Kostprobe nur einen sehr unvollkommen Eindruck von der Vielfalt der auf der CD verarbeiteten simultanen Ereignisse.