Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft

Eckhaus vergrößern
Mohrenstr. 63 © Beek100 Quelle

Willkommen auf unserer neugestalteten Website! Welcome to the relaunch of our website!

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Stöbern und hoffen, dass Ihnen die neue Gestaltung unseres Internetauftritts gefällt. Manche Seiten sind noch nicht komplett – bitte haben Sie etwas Geduld. Wenn Sie Fehler finden oder Dinge vermissen, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail zu schicken.

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. wurde 1982 in (West-) Berlin gegründet, um das wissenschaftliche und kulturelle Erbe Magnus Hirschfelds (1868–1935) und seines Instituts für Sexualwissenschaft (1919–1933) zu erforschen und zu bewahren. Seit 1992 betreibt die Gesellschaft die Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft .

Aktuelle Nachrichten und Veranstaltungshinweise:

Auftakt zum Hirschfeld-Jahr 2018: Livingstones Kabinet kommt nach Berlin!

Berlin – 5.-7. April 2018

The Einstein of Sex on Tour | The Einstein of Sex on Tour

Schon mal als Vorankündigung für den Terminkalender: Livingstones Kabinet, Kopenhagen, hat 2015 mit der Produktion von “The Einstein of Sex” einen Hit gelandet. Wir freuen uns, dass die Theatergruppe mit dem Stück Anfang April nicht nur nach Berlin kommt, sondern auch noch im passenden historischen Ambiente auftreten wird. Das ehemalige Stummfilmkino Delphi in Weissensee war Drehort für die Serie “Babylon Berlin”. Gespielt wird auf Englisch mit deutschen Untertiteln/Handouts.
Aktualisierungen folgen.

…mehr

Vorankündigung – Kevin Dubout: Der Richter und sein Tagebuch

Titel

Der Straßburger Jurist Eugen Wilhelm (1866–1951) war ein wichtiger Protagonist der ersten deutschen Homosexuellenbewegung, an deren Bestrebungen er sich – oft unter dem Pseudonym Numa Praetorius – beteiligte. Sein Tagebuch gewährt einen umfassenden Einblick in die Selbstwahrnehmung und subkulturelle Lebenswelt eines gleichgeschlechtlich begehrenden Mannes und frankophilen Elsässers im deutschen Kaiserreich um 1900. Anhand des hier erstmals ausgewerteten Selbstzeugnisses legt die Studie die erste systematische Untersuchung von Wilhelms Leben und Wirken vor.

…mehr

Mitteilungen 58/59 – Dezember 2017

start | Unsere Zeitschrift mit neuem Cover

In den letzten Tagen des alten Jahres ist die neueste Ausgabe der Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft erschienen. Wegen der Fülle der Beiträge ist es mal wieder ein Doppelheft geworden. Die Ausgabe 58/59 unserer Zeitschrift deckt eine Vielzahl von Themen ab: Ralf Dose widmet sich dem Kolberger Reifezeugnis Magnus Hirschfelds, und in Raimund Wolferts Beitrag geht es um Magnus Hirschfelds Schwester Franziska Mann und ihren Briefwechsel mit der schwedischen Reformpädagogin und Frauenrechtlerin Ellen Key. Lutz van Dijk, Matthias Gemählich und Runar Jordåen gehen in drei weiteren Beiträgen auf unterschiedliche Weise auf die Erinnerung und das Gedenken an homosexuelle NS-Opfer in Polen, Süddeutschland und Norwegen ein. Eine Reihe von Rezensionen aktueller Bucherscheinungen rundet das Heft ab.

…mehr

Arthur Kronfeld (1886–1941)

Titel

Das jüngste Heft der Zeitschrift Luzifer-Amor – Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse (Heft 60, 2017) widmet sich Arthur Kronfeld, einem der Mitbegründer des Instituts für Sexualwissenschaft, der dort von 1919 bis 1926 wirkte.

…mehr

Not Straight from Germany

Cover

The book investigates the role of sex and sexuality in early 20th-century German culture, and how this past continues to shape the present.

…mehr

Buchvorstellung - Lesung mit Manfred Herzer

Berlin – 12. Januar 2018, 20.30 Uhr

Buchcover | Umschlag

Manfred Herzers neue Biografie Magnus Hirschfelds “Magnus Hirschfeld und seine Zeit” ist im Herbst 2017 im Verlag De Gruyter Oldenbourg erschienen. Der Autor stellt das Buch am 12. Januar 2018 um 20.30 Uhr im Buchladen Prinz Eisenherz in Berlin vor.

…mehr

Ein Spenden-Experiment

Obwohl die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft sonst nicht auf dem Gebiet der (a)sozialen Medien aktiv ist, haben wir kürzlich ein Experiment zur Spendensammlung mit dem Portal Smoost gestartet. Smoost bündelt unter dem Schlagwort „Einfach kostenlos helfen“ Werbeanzeigen für Smartphones. Neu: Seit kurzem sind auch Internet-Einkäufe über die Platform möglich. 75% der Vermittlungsprovision gehen dann an das ausgewählte Projekt.

…mehr

Zweierlei Erinnerung – ?

Hirschfeld-Ufer - Klinkerwerk | Callas am Magnus-Hirschfeld-Ufer - Gedenkort Klinkerwerk (Fotos: Ralf Dose)

Großer Zulauf im Tiergarten bei der Enthüllung des Denkmals für die erste deutsche Homosexuellenbewegung – und nur ein paar versprengte Unentwegte drei Tage später am Gedenkort Klinkerwerk/KZ Sachsenhausen. Wo waren die LSBTIQ*Organisationen, die ihren Daseinszweck aus dem “Nie wieder” beziehen, anlässlich des 75. Jahrestages der Mordaktion im KZ-Aussenlager Klinkerwerk?

Neu: Mit einem Link zur Video-Dokumentation der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Mordaktion im Klinkerwerk

…mehr

Science Friday Podcast: Born This Gay

artwork | Website background picture

At the turn of the 20th century, a German doctor sets out to prove that homosexuality is rooted in biology – but his research has consequences he never intended.

Written by Lauren Young, published on May 23, 2017

In pre-Nazi Germany, a doctor named Magnus Hirschfeld sets out to take down Paragraph 175, a law against “unnatural fornication” between men. Hirschfeld’s plan is to scientifically prove that homosexuality is natural, and that lesbians and gay men might be born gay – but his idea ends up falling into the wrong hands.

…mehr

Heike Bauer: The Hirschfeld Archives

cover | Cover

Influential sexologist and activist Magnus Hirschfeld founded Berlin’s Institute of Sexual Sciences in 1919 as a home and workplace to study homosexual rights activism and support transgender people. It was destroyed by the Nazis in 1933. This episode in history prompted Heike Bauer to ask, Is violence an intrinsic part of modern queer culture?

The Hirschfeld Archives answers this critical question by examining the violence that shaped queer existence in the first part of the twentieth century.

…mehr

Gender and Black Revolutionaries

Schüler*innen | Ausschnitt aus dem Film

Ein Film von Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule in Berlin als Beitrag zum Queer History und Black History Month 2017

Queer History Month im Februar? Ist da nicht auch Black History Month? Für die Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule war daher klar: Ein Projekt mit ihnen soll beides berücksichtigen – schwarze und queere Geschichte in Berlin. Die Grundidee war geboren. Im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit Giuseppina Lettieri und Tino Kandal vom Projekt Diversity Box aus der Idee ein Projekt für den Queer History Month 2017.

…mehr

Friedhofsplan Weißensee: Auf den Spuren Magnus Hirschfelds

| Planansicht (Vorderseite)

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft hat einen Faltplan über den Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee erstellt, auf dem neun Gräber von Familienangehörigen und Wegbegleitern Magnus Hirschfelds dokumentiert sind. Unter den hier Beigesetzten sind Magnus Hirschfelds Schwester, die Schriftstellerin Franziska Mann, Iwan Bloch, Johannes Holzmann und Max Tischler, die jeweils mit kurzen biografischen Skizzen vorgestellt werden.

…mehr

Forschungsergebnisse zur Homosexuellenverfolgung in Rheinland-Pfalz nach 1945

Titelseite | Titelseite des Forschungsberichts

Am 23. Januar 2017 stellte das rheinland-pfälzische Familienministerium in Mainz die Ergebnisse einer umfassenden Studie zur Aufarbeitung der Verfolgungs- und Repressionsgeschichte von Schwulen und Lesben im Rheinland-Pfalz der Nachkriegszeit vor, wie es sie bislang in einem Flächenland nicht gegeben hat. Die Studie wurde vom Institut für Zeitgeschichte München – Berlin in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld durchgeführt und von den Historiker_innen Dr. Kirsten Plötz und Dr. Günter Grau erstellt.

…mehr

Dinge, die wir suchen

Umschlag | Umschlag Vita Homosexualis

Bei der Plünderung des Instituts für Sexualwissenschaft gingen Bibliothek, Archiv und Sammlungen verloren – allerdings nicht komplett. Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft bemüht sich darum, die in alle Welt verstreuten Bücher und Sammlungsgegenstände zu identifizieren und – wenn möglich – nach Berlin zurückzubringen. Hier stellen wir einige Bücher und Objekte vor, die wir aktuell suchen – und geben ein paar Beispiele von wiedergefundenen Exemplaren.

…mehr

Aus gegebenem Anlass: Zustellprobleme der Deutschen Post

Firmenschild | Es steht groß und deutlich an der Hauswand, wo wir zu finden sind

Die Deutsche Post hält uns seit einiger Zeit für “unbekannt verzogen”. Das ist aber schlicht Unfug. Wir haben uns schon mehrfach über die fehlerhafte oder gar nicht erfolgte Zustellung unserer Post beschwert, leider erfolglos.

Anscheinend beschäftigt die Deutsche Post Mitarbeiter_innen, die des Lesens nicht kundig sind und deshalb zwischen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft (e.V.) und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld nicht unterscheiden können. Die Stiftung – bis Anfang 2015 im gleichen Gebäude untergebracht – ist umgezogen, wenn auch nur ans andere Ende der Mohrenstraße. Seit der Nachsendeauftrag der Stiftung ausgelaufen ist, behandeln die Zusteller der Deutschen Post immer wieder auch Sendungen an die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft als unzustellbar, weil wir angeblich “unbekannt verzogen” seien. Das sind wir aber mitnichten.

Wenn Sie uns also etwas mit der Post schicken wollen, dann markieren Sie bitte Magnus-Hirschfeld- Gesellschaft besonders deutlich, und schreiben Sie vielleicht zusätzlich auf den Umschlag neben die Adresse Mohrenstr. 63, 10117 Berlin: Bitte genau dort zustellen! Wir werden weiter versuchen, die Deutsche Post von unserer Existenz zu überzeugen.

…mehr

"Through Science to Justice": Magnus Hirschfeld and Germany's LGBT Rights Movement

Institutsgebaeude

Documentary for National History Day 2015 with the theme of “Leadership and Legacy”. This short clip (10 min) gives a good first impression of Hirschfeld’s live and work and of his impact on the LGBTIQ* movement.

…mehr

Digitalisate

Cover Das Dritte Geschlecht

Im Internet sind zunehmend Werke Magnus Hirschfelds aus digitalisierten Bibliotheksbeständen frei zugänglich. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit weisen wir nachstehend auf derartige Bestände hin.

Wir danken Erwin In het Panhuis für die Überlassung der Datensätze aus seiner Bibliographie. Aktuell sind solche Digitalisate international auch über die Datenbank des KVK – Karlsruher Virtueller Katalog auffindbar.

…mehr

Fünf Briefe von Magnus Hirschfeld an Grete Meisel-Hess

Hirschfeld an Meisel-Hess, 2.12.1914 - Vortragseinladung

Mit Hilfe freundlicher Sponsorinnen und Sponsoren konnte die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft kürzlich fünf Briefe von Magnus Hirschfeld an die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess (1879–1922) erwerben.

Die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess lebte seit 1908 in Berlin. Die Briefe stammen aus der Zeit zwischen 1914 und 1919, der erste handschriftlich verfasst, die anderen maschinenschriftlich mit einem persönlichen Gruß und Unterschrift. Es geht um Verabredungen zu Gesprächen und persönlicher Beratung, eine Vortragseinladung, den Austausch über ein Manuskript, und im letzten Schreiben bittet Hirschfeld um ein größeres Portraitfoto der Autorin mit einer Widmung, das er in den Bibliotheksräumen des neuen Instituts für Sexualwissenschaft aufhängen möchte.

…mehr