Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft

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Mohrenstr. 63 © Beek100 Quelle

Willkommen auf unserer neugestalteten Website! Welcome to the relaunch of our website!

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Stöbern und hoffen, dass Ihnen die neue Gestaltung unseres Internetauftritts gefällt. Manche Seiten sind noch nicht komplett – bitte haben Sie etwas Geduld. Wenn Sie Fehler finden oder Dinge vermissen, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail zu schicken.

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. wurde 1982 in (West-) Berlin gegründet, um das wissenschaftliche und kulturelle Erbe Magnus Hirschfelds (1868–1935) und seines Instituts für Sexualwissenschaft (1919–1933) zu erforschen und zu bewahren. Seit 1992 betreibt die Gesellschaft die Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft .

Aktuelle Nachrichten und Veranstaltungshinweise:

Ein Spenden-Experiment

Obwohl die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft sonst nicht auf dem Gebiet der (a)sozialen Medien aktiv ist, haben wir kürzlich ein Experiment zur Spendensammlung mit dem Portal Smoost gestartet. Smoost bündelt unter dem Schlagwort „Einfach kostenlos helfen“ Werbeanzeigen für Smartphones.

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Zweierlei Erinnerung – ?

Hirschfeld-Ufer - Klinkerwerk | Callas am Magnus-Hirschfeld-Ufer - Gedenkort Klinkerwerk (Fotos: Ralf Dose)

Großer Zulauf im Tiergarten bei der Enthüllung des Denkmals für die erste deutsche Homosexuellenbewegung – und nur ein paar versprengte Unentwegte drei Tage später am Gedenkort Klinkerwerk/KZ Sachsenhausen. Wo waren die LSBTIQ*Organisationen, die ihren Daseinszweck aus dem “Nie wieder” beziehen, anlässlich des 75. Jahrestages der Mordaktion im KZ-Aussenlager Klinkerwerk?

Neu: Mit einem Link zur Video-Dokumentation der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Mordaktion im Klinkerwerk

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Mitteilungen 57 – Juli 2017

Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft

Die neueste Ausgabe der Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft liegt vor. Das Heft 57 unserer Zeitschrift enthält unter anderem einen Beitrag von Claudia Schoppmann über den „Unbesungenen Helden“ Hans Ackermann, der 1891 in Berlin geboren wurde und als Kind dem weiblichen Geschlecht zugeordnet wurde. Erst ab 1922 galt Ackermann amtlich als Mann. Jana Wittenzellner widmet sich in ihrem Artikel problematischen Positionen der spanischen Sexualreformerin Hildegart Rodríguez, und Jens Dobler geht der Frage nach, was Autos mit Homosexualität zu tun haben. Neben weiteren Artikeln enthält das Heft auch Neuabdrucke literarischer Texte von Eva Siewert, Rudolf Presber, Else Lasker-Schüler und anderen.

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Science Friday Podcast: Born This Gay

artwork | Website background picture

At the turn of the 20th century, a German doctor sets out to prove that homosexuality is rooted in biology – but his research has consequences he never intended.

Written by Lauren Young, published on May 23, 2017

In pre-Nazi Germany, a doctor named Magnus Hirschfeld sets out to take down Paragraph 175, a law against “unnatural fornication” between men. Hirschfeld’s plan is to scientifically prove that homosexuality is natural, and that lesbians and gay men might be born gay – but his idea ends up falling into the wrong hands.

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Heike Bauer: The Hirschfeld Archives

cover | Cover

Influential sexologist and activist Magnus Hirschfeld founded Berlin’s Institute of Sexual Sciences in 1919 as a home and workplace to study homosexual rights activism and support transgender people. It was destroyed by the Nazis in 1933. This episode in history prompted Heike Bauer to ask, Is violence an intrinsic part of modern queer culture?

The Hirschfeld Archives answers this critical question by examining the violence that shaped queer existence in the first part of the twentieth century.

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Gender and Black Revolutionaries

Schüler*innen | Ausschnitt aus dem Film

Ein Film von Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule in Berlin als Beitrag zum Queer History und Black History Month 2017

Queer History Month im Februar? Ist da nicht auch Black History Month? Für die Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule war daher klar: Ein Projekt mit ihnen soll beides berücksichtigen – schwarze und queere Geschichte in Berlin. Die Grundidee war geboren. Im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit Giuseppina Lettieri und Tino Kandal vom Projekt Diversity Box aus der Idee ein Projekt für den Queer History Month 2017.

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Einladung zur Gedenkveranstaltung anlässlich des 149. Geburtstags Magnus Hirschfelds

Berlin – Sonntag, 14. Mai 2017, 11.30 Uhr

Gedenkveranstaltung | Gedenkveranstaltung 2016

Am kommenden Sonntag, dem 14. Mai 2017, jähren sich der 149. Geburtstag und der 82. Todestag von Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935). Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg laden aus diesem Anlass zusammen mit Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und weiteren Engagierten zu einer Gedenkveranstaltung ein. Diese findet um 11.30 Uhr an der Stele in der Otto-Suhr-Allee 93 in Berlin-Charlottenburg statt.

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Gedenktafel für Magnus Hirschfeld in Magdeburg

Magdeburg – 14. Mai 2017, 11:00 Uhr

Gedenktafel | Gedenktafel am Ulrichshaus. Foto: Ralf Dose

Am 14. Mai um 11:00 Uhr wurde am Magdeburger Gesundheitszentrum Ulrichshaus (Breiter Weg / Ernst-Reuter-Allee) eine Gedenktafel für Magnus Hirschfeld eingeweiht. Die Tafel, die an das Wirken des Arztes, Sexualforschers und Mitbegründers der ersten Homosexuellenbewegung der Welt erinnert, wurde je zur Hälfte von der Stadt Magdeburg und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld finanziert.

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Kranzniederlegung durch Justizminister Heiko Maas und 1. Lesung Entschädigungsgesetz

Berlin – 28. April 2017, 10.00 Uhr

MinJ Maass am Denkmal | Justizminister Heiko Maas am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen (Foto: Ralf Dose)

Am Freitag, 28. April 2017, findet im Deutschen Bundestag die Erste Lesung des Gesetzes zur Rehabilitierung und Entschädigung der in der Bundesrepublik wegen § 175 verurteilten Männer statt. Es wird erwartet, dass noch am selben Tag über das Gesetz abgestimmt wird. Zu diesem Anlass hat Justizminister Maas fünf betroffene Zeitzeugen als Ehrengäste eingeladen, die der Lesung auf der Ehrentribüne des Bundestages beiwohnen. Die Zeitzeugen Klaus Born, O. K., Helmut Kress und Heinz Schmitz haben ihre Lebensgeschichte in Interviews dem Archiv der anderen Erinnerungen der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld zur Verfügung gestellt. Einen Zusammenschnitt der Interviews von Helmut Kress und Heinz Schmitz finden Sie auf dem Internet-Portal www.lsbttiq-bw.de. Zum Interview mit Heinz Schmitz gelangen Sie hier. Zum Interview mit Helmut Kress gelangen Sie hier.

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„Umweht von den Schatten der teuren Toten“

Berlin – 22. März 2017

| Die vier Stolpersteine am Tag ihrer Verlegung. Foto: R. Wolfert

Am 22. März 2017 hat die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Museum* und dem Lesbenarchiv Spinnboden vier Stolpersteine verlegt. Erinnert wird auf diese Weise an Alice Carlé (1902–1943), ihre Schwester Charlotte und ihre Eltern Margarete und Nathan Moritz. Alle vier wurden von den Nationalsozialisten ermordet – Alice und Charlotte im Konzentrationslager Auschwitz, Margarete und Nathan Moritz Carlé im Ghetto Theresienstadt.

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Friedhofsplan Weißensee: Auf den Spuren Magnus Hirschfelds

| Planansicht (Vorderseite)

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft hat einen Faltplan über den Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee erstellt, auf dem neun Gräber von Familienangehörigen und Wegbegleitern Magnus Hirschfelds dokumentiert sind. Unter den hier Beigesetzten sind Magnus Hirschfelds Schwester, die Schriftstellerin Franziska Mann, Iwan Bloch, Johannes Holzmann und Max Tischler, die jeweils mit kurzen biografischen Skizzen vorgestellt werden.

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Forschungsergebnisse zur Homosexuellenverfolgung in Rheinland-Pfalz nach 1945

Titelseite | Titelseite des Forschungsberichts

Am 23. Januar 2017 stellte das rheinland-pfälzische Familienministerium in Mainz die Ergebnisse einer umfassenden Studie zur Aufarbeitung der Verfolgungs- und Repressionsgeschichte von Schwulen und Lesben im Rheinland-Pfalz der Nachkriegszeit vor, wie es sie bislang in einem Flächenland nicht gegeben hat. Die Studie wurde vom Institut für Zeitgeschichte München – Berlin in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld durchgeführt und von den Historiker_innen Dr. Kirsten Plötz und Dr. Günter Grau erstellt.

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Rainer Herrn: Das 3. Geschlecht

1910 „erfand“ Magnus Hirschfeld „die Transvestiten“ mit seiner umfangreichen Studie über den „erotischen Verkleidungstrieb“. Zwanzig Jahre später erschien im Verlag von Friedrich Radszuweit die erste Zeitschrift für Transvestiten unter dem (etwas verwirrenden) Titel Das 3. Geschlecht (Die Transvestiten).

Die insgesamt fünf zwischen 1930 und 1932 erschienenen Hefte werden hier als Reprint vorgelegt; sie enthalten autobiografische Fragmente, fiktionale Texte und Diskussionsbeiträge zum Selbstverständnis der Transvestiten sowie einige professionelle und zahlreiche Privatfotos.

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Aus dem alten Institutsbestand

| Carl Heinrich Stratz: Die Frauenkleidung (Cover, 1903)

Am 12. September besuchte Thomas Jende unsere Büroräume und schenkte uns ein Buch aus dem Bestand des Instituts für Sexualwissenschaft. Es handelt sich um die Studie Die Frauenkleidung und ihre natürliche Entwicklung des in Odessa geborenen deutschen Gynäkologen Carl Heinrich Stratz (1858–1924) von 1904 (dritte, völlig umgearbeitete Auflage). Herr Jende hatte das Buch kurz zuvor in einem Schöneberger Antiquariat gekauft und erst zu Hause festgestellt, dass es mehrere Stempel des Instituts für Sexualwissenschaft enthielt.

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Dinge, die wir suchen

Umschlag | Umschlag Vita Homosexualis

Bei der Plünderung des Instituts für Sexualwissenschaft gingen Bibliothek, Archiv und Sammlungen verloren – allerdings nicht komplett. Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft bemüht sich darum, die in alle Welt verstreuten Bücher und Sammlungsgegenstände zu identifizieren und – wenn möglich – nach Berlin zurückzubringen. Hier stellen wir einige Bücher und Objekte vor, die wir aktuell suchen – und geben ein paar Beispiele von wiedergefundenen Exemplaren.

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Aus gegebenem Anlass: Zustellprobleme der Deutschen Post

Firmenschild | Es steht groß und deutlich an der Hauswand, wo wir zu finden sind

Die Deutsche Post hält uns seit einiger Zeit für “unbekannt verzogen”. Das ist aber schlicht Unfug. Wir haben uns schon mehrfach über die fehlerhafte oder gar nicht erfolgte Zustellung unserer Post beschwert, leider erfolglos.

Anscheinend beschäftigt die Deutsche Post Mitarbeiter_innen, die des Lesens nicht kundig sind und deshalb zwischen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft (e.V.) und der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld nicht unterscheiden können. Die Stiftung – bis Anfang 2015 im gleichen Gebäude untergebracht – ist umgezogen, wenn auch nur ans andere Ende der Mohrenstraße. Seit der Nachsendeauftrag der Stiftung ausgelaufen ist, behandeln die Zusteller der Deutschen Post immer wieder auch Sendungen an die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft als unzustellbar, weil wir angeblich “unbekannt verzogen” seien. Das sind wir aber mitnichten.

Wenn Sie uns also etwas mit der Post schicken wollen, dann markieren Sie bitte Magnus-Hirschfeld- Gesellschaft besonders deutlich, und schreiben Sie vielleicht zusätzlich auf den Umschlag neben die Adresse Mohrenstr. 63, 10117 Berlin: Bitte genau dort zustellen! Wir werden weiter versuchen, die Deutsche Post von unserer Existenz zu überzeugen.

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"Through Science to Justice": Magnus Hirschfeld and Germany's LGBT Rights Movement

Institutsgebaeude

Documentary for National History Day 2015 with the theme of “Leadership and Legacy”. This short clip (10 min) gives a good first impression of Hirschfeld’s live and work and of his impact on the LGBTIQ* movement.

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Digitalisate

Cover Das Dritte Geschlecht

Im Internet sind zunehmend Werke Magnus Hirschfelds aus digitalisierten Bibliotheksbeständen frei zugänglich. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit weisen wir nachstehend auf derartige Bestände hin.

Wir danken Erwin In het Panhuis für die Überlassung der Datensätze aus seiner Bibliographie. Aktuell sind solche Digitalisate international auch über die Datenbank des KVK – Karlsruher Virtueller Katalog auffindbar.

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Fünf Briefe von Magnus Hirschfeld an Grete Meisel-Hess

Hirschfeld an Meisel-Hess, 2.12.1914 - Vortragseinladung

Mit Hilfe freundlicher Sponsorinnen und Sponsoren konnte die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft kürzlich fünf Briefe von Magnus Hirschfeld an die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess (1879–1922) erwerben.

Die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess lebte seit 1908 in Berlin. Die Briefe stammen aus der Zeit zwischen 1914 und 1919, der erste handschriftlich verfasst, die anderen maschinenschriftlich mit einem persönlichen Gruß und Unterschrift. Es geht um Verabredungen zu Gesprächen und persönlicher Beratung, eine Vortragseinladung, den Austausch über ein Manuskript, und im letzten Schreiben bittet Hirschfeld um ein größeres Portraitfoto der Autorin mit einer Widmung, das er in den Bibliotheksräumen des neuen Instituts für Sexualwissenschaft aufhängen möchte.

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