Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Veranstaltungen und Einladungen

Einladung zur Verlegung von vier Stolpersteinen

| Ein Stolperstein, wie ihn auch Alice Carlé und ihre Angehörigen bekommen sollen. Foto: R. Wolfert.22. März 2017, 10:05 Uhr

Am 22. März 2017 verlegt die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Museum* und dem Lesbenarchiv Spinnboden vier Stolpersteine. Geehrt werden sollen auf diese Weise Alice Carlé (1902–1943), ihre Schwester Charlotte (1901–1943) und ihre Eltern Nathan Moritz (1872–1942) und Margarete Carlé (1871–1943). Alice Carlé war ab etwa 1938 mit der lesbischen Journalistin Eva Siewert (1907–1994) liiert, die ihrer Freundin in der unmittelbaren Nachkriegszeit in mindestens zwei Erzählungen ein berührendes Denkmal gesetzt hat.

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Im Gedenken an Alice Carlé und ihre Angehörigen

| Ein Stolperstein (Foto: R. Wolfert, 2017)Donnerstag, 9. Februar 2017, 19:00 Uhr

Am 9. Februar 2017 richtet die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft zusammen mit dem Schwulen Museum* und dem Lesbenarchiv Spinnboden einen Benefiz-Abend aus. Die Veranstaltung findet im Vorfeld der Verlegung von vier Stolpersteinen für Alice Carlé, ihre Schwester Charlotte und ihre Eltern Nathan Moritz und Margarete Carlé im März 2017 statt. Nach einer Begrüßung durch Katja Koblitz im Namen des Schwulen Museums* wird Raimund Wolfert über die Wege der Forschung zur Familie Carlé sprechen. Im Anschluss liest die Schauspielerin Sigrid Grajek zwei Erzählungen der lesbischen Journalistin Eva Siewert (1907–1994), in denen Siewert sich dem Schicksal ihrer Freundin Alice Carlé gewidmet hat.

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Gedenken an Magnus Hirschfeld in Magdeburg

Logo der Veranstaltung8. Dezember 2016, 19:30 Uhr

Eine Veranstaltung des LSVD Sachsen-Anhalt mit Unterstützung der Landeshauptstadt Magdeburg. Aus der Ankündigung der Veranstalter: „Diesmal geht es um den Namensgeber der Festtage, Dr. Magnus Hirschfeld. Wir haben den Publizisten, Wissenschaftshistoriker und Mit-Gründer der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft Ralf Dose eingeladen um uns das Leben und das Wirken des Sexualforschers und Mitbegründers der ersten Homosexuellen-Bewegung näher zu bringen.”

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Vortrag über Magnus Hirschfeld

Logo | Logo der Hirschfeld-Tage 20161. Dezember 2016, 18:30 Uhr

Auf Einladung von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Hochschule Merseburg, und des Begegnungs- und Beratungszentrums “lebensart” e.V., Halle hält Ralf Dose am 1. Dezember 2016 in Merseburg einen Vortrag über Magnus Hirschfeld.

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Stolperstein für Dr. Felix Abraham

| Der Stolperstein für Felix Abraham (Foto: Raimund Wolfert, 2016).Samstag, 12. November 2016

Am 12. November 2016 wurde vor dem Haus Gritznerstraße 78 in Berlin-Steglitz ein Stolperstein für Dr. Felix Abraham (1901–1937) verlegt. Abraham kam Ende der 1920er Jahre als letzter der noch von Magnus Hirschfeld persönlich berufenen Ärzte an das Institut für Sexualwissenschaft. Hier machte er sich vor allem durch die Beratung von Transvestiten und Transsexuellen einen Namen.

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Einladung zur Verlegung eines Stolpersteins für Dr. Felix Abraham

| Felix Abraham (1931)12. November 2016, 9:45 Uhr

Aus Anlass der Verlegung eines Stolpersteins für Dr. Felix Abraham (1901–1937) lädt die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft zu einer kleinen Feierstunde ein. Musikalisch wird die Zeremonie durch liturgische Gesänge von Dov-Bernhard Galmor-Geier begleitet. Es spricht Raimund Wolfert.

Achtung! Es wird darum gebeten, möglichst schon um 9.30 Uhr vor Ort zu sein, da der Stolperstein im Zuge der engen Terminplanung Gunter Demnigs auch einige Minuten früher als geplant verlegt werden kann.

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Ein unwillkommenes Geschenk – Dr. jur. Hans Holbein und die Holbein-Stiftung

Logo HFT | Logo der Hirschfeld-Tage 201622.10.2016; 27.10.2016; 23.11.2016

Dr. jur. Hans Holbein (1864 Apolda – 1929 Weimar) war langjähriges Mitglied des Wissenschaftlich-humanitären Komitees (WhK) von Magnus Hirschfeld und von 1907 bis zu seinem Tode auch Mitglied des sogenannten Obmännerkollegiums des WhK. 1919 schenkte er der Universität Jena eine größere Summe mit der Auflage, aus den Erträgen der Holbein-Stiftung einen Lehrauftrag zur Sexualwissenschaft (mit besonderer Berücksichtigung der Bi- und Homosexualität) zu finanzieren.

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Einladung zur Gedenkveranstaltung in der Otto-Suhr-Allee

Ansprachen | Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (rechts) und Jörg Steinert, LSVD (Foto: Ralf Dose)14. Mai 2016, 11.00 Uhr

Auch in diesem Jahr laden das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, der LSVD und die Schwusos zur Gedenkfeier für Magnus Hirschfeld aus Anlass seines 148. Geburts- und 81. Todestages ein. Ort der Veranstaltung ist traditionell die von August Jäkel und Emanuel Scharfenberg geschaffene Gedenkstele am Ort des früheren Wohnhauses von Magnus Hirschfeld, dem Gründungsort des Wissenschaftlich-humanitären Komitees. Ansprache: Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann

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Stolperstein für Karl Giese

Foto | Gunter Demnig verlegt den Stolperstein für Karl Giese neben dem für Recha Tobias, Foto: Beate Loll (Berlin)Dienstag, 9. Februar 2016

Am 9. Februar 2016 wurde vor dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin ein Stolperstein für Karl Giese (1898–1938) verlegt. Giese lernte Magnus Hirschfeld im Alter von etwa 20 Jahren kennen und wurde sein Lebensgefährte. Ab 1919 war er Sekretär und später Leiter der Bibliothek und des Archivs am Institut für Sexualwissenschaft. Am 16. März 1938 – knapp drei Jahre nach dem Tod Hirschfelds in Nizza und nur wenige Tage nach dem sogenannten „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich – nahm sich Karl Giese im tschechischen Brünn (Brno) das Leben.

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Einladung zur Verlegung eines Stolpersteins für Karl Giese

Portrait | Karl Giese und M. HirschfeldDienstag, 9. Februar 2016, 11:40 Uhr

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft lädt zur Verlegung eines Stolpersteins für Karl Giese (1898–1938) vor dem Haus der Kulturen der Welt ein. Es sprechen Raimund Wolfert (für die MHG), Dr. Katinka Bhagwati (für das HKW) und Hans Soetaert (Historiker, Gent/Belgien).

Achtung! Es wird darum gebeten, trotz der kalten Witterung möglichst schon um 11.20 Uhr vor Ort zu sein, da der Stolperstein im Zuge der engen Terminplanung Gunter Demnigs auch einige Minuten früher als geplant verlegt werden kann.

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Jahrestagung des Fachverbandes Homosexualität und Geschichte

Gathering | Vortragende und Gäste treffen in der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft ein (Foto: Ralf Dose)25. bis 27. September 2015

Die diesjährige Jahrestagung des Fachverbandes Homosexualität und Geschichte e.V. (FHG) fand vom 25. bis zum 27. September 2015 in Berlin statt. Sie war sehr gut besucht, brachte schöne Begegnungen und gute Gespräche mit sich und bot nicht zuletzt ein ansprechendes Programm. Eröffnet wurde die Tagung am Freitagnachmittag durch ein Gespräch mit Dr. Daniel Baranowski zum Zeitzeugenprojekt der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH). Im Anschluss lud Rui Vilela zur Filmpräsentation „Max Tischler“ in die Räume der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft ein.

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Jahrestagung des Fachverbandes Homosexualität und Geschichte

25.-27. September 2015

Die diesjährige Jahrestagung des Fachverbandes Homosexualität und Geschichte e.V. (FHG) findet vom 25. bis zum 27. September 2015 in Berlin statt, zum Teil in den Räumen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und im Schwulen Museum*. Die Veranstaltungen an den ersten beiden Tagen sind öffentlich.

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Grabsteinweihe in Berlin-Weißensee

Grabmal | Mitwirkende und Teilnehmende an der Grabsteinweihe am 6. Juli 2015 (Foto: Ralf Dose)6. Juli 2015

Am Vormittag des 6. Juli 2015 weihte Kantor Jochen Fahlenkamp den restaurierten Grabstein für Dr. Max Tischler (1876–1919) auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee ein. Unser Mitarbeiter Raimund Wolfert hielt eine Rede zum Gedenken an Max Tischler, die durch einfühlsame Worte und liturgische Gesänge von Kantor Jochen Fahlenkamp eingerahmt wurde. Wir sind stolz und froh, dass wir damit der schwul-lesbischen Emanzipationsbewegung einen neuen Gedenkort übergeben konnten.

Nachtrag 2. September 2015: Jetzt auch mit einem kurzen Film von der Einweihung.

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Einladung zur Grabsteinweihe für Dr. Max Tischler

Grabmal | Restauriertes Grabmal Dr. Max Tischler (Foto: Raimund Wolfert)6. Juli 2015, 10:30 Uhr

Aus Anlass der Steinweihe mit Kantor Jochen Fahlenkamp laden wir Sie zu einer kleinen Feierstunde auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee ein.

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amori et dolori sacrum – „Der Liebe und dem Leid geweiht"

Einladung | Einladung14. Mai 2015, 10.30 - 13.00 Uhr

Eine Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag von Magnus HIrschfeld (1868–1935) und zur Erinnerung an die Kunstsammlerin Naomi Wilzig (1934–2015)

Festvorträge: Prof. Dr. Jonathan Katz, State University New York und Leslie Lohmann Museum New York: Completing the Circle: The Migration, and Return, of Sexuality Studies to Berlin, Dr. Rainer Herrn, Institut für Geschichte der Medizin, Charité Berlin: Eros im Museum – Die Sammlungen des Instituts für Sexualwissenschaft

Bildimpressionen aus der Ausstellung

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Magnus Hirschfelds 80. Todestag

Blumen | Blumen an der Stele in Charlottenburg, 14. Mai 2015 (Foto: Sophie Richter)14. Mai 2015, 12.00 Uhr

Einladung zur Gedenkveranstaltung an der Stele in der Otto-Suhr-Allee 93

Am Donnerstag, dem 14. Mai 2015, jähren sich der 80. Todestag und der 147. Geburtstag von Dr. Magnus Hirschfeld. Der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, lädt aus diesem Anlass zusammen mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und dem Lesben- und Schwulenverband um 12 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung an der Stele in der Otto-Suhr-Allee ein.

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Ralf Dose: „Auf frohes Wiedersehen in einem besseren Deutschland“

Dienstag, 14. Oktober 2014, 19.00 Uhr

„Auf frohes Wiedersehen in einem besseren Deutschland“ schrieb Magnus Hirschfeld schon 1932 auf ein Erinnerungsfoto aus Marienbad für seine Nichte Gerda Hauck. Er hat kein besseres Deutschland mehr gesehen, und sein Nachlass wurde in alle Winde zerstreut. Die Edition seines Testaments (Berlin: Hentrich & Henrich 2013) geht den Spuren von Hirschfelds Vermächtnis nach und erzählt Geschichten vom Suchen und Finden. Ralf Dose berichtet über die spannende Suche nach Spuren Magnus Hirschfelds in der Alten wie der Neuen Welt und stellt das Testament Magnus Hirschfelds vor.

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Raimund Wolfert: Alf. Eine Skizze.

Alf | Bruno Vogels Alf (Ausg. 2011)Dienstag, 9. September 2014, 19.00 Uhr

Bruno Vogels Alf ist ein antimilitaristischer Jugendroman und ein Klassiker der homosexuellen Emanzipationsliteratur mit einer ganz besonderen Rezeptionsgeschichte. Nach der Erstausgabe 1929 im Berliner Asy-Verlag (die zweite Auflage erfolgte bereits 1931, die dritte 1977) brachte zuletzt 2011 der Hamburger Verlag Männerschwarm den Roman in seiner Reihe Bibliothek rosa Winkel wieder heraus. Raimund Wolfert stellt den Roman Alf vor und berichtet über seine Forschungen zum Lebensweg Bruno Vogels.

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Ralf Dose and Steven Thrasher: Born this way

Buchcover mit Veranstaltungsdaten18. März 2014 6:30-8:00 pm

Magnus Hirschfeld (1868-1935) was a pioneer in the fight for sexual equality and women’s rights. Utilizing the motto “Through Science Toward Justice,” Hirschfeld founded the Scientific Humanitarian Committee in Germany to defend the rights of homosexuals, as well as the decriminalization of abortion. By 1933, Hirschfeld became a target of the Nazis and was forced into exile. As conservative politicians from Texas to Uganda try to push back any gains won by the LGBT movement, Hirschfeld’s work and legacy is being re-examined by a new generation of activists and scholars. Join us as the Rosa Luxemburg Stiftung—New York Office welcomes Ralf Dose, director of the Magnus Hirschfeld Society in Berlin and author of the seminal biography Magnus Hirschfeld: The Origin of the Gay Liberation Movement.

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Gedenkveranstaltung zum 75. Todestag Magnus Hirschfelds am Mahnmal für die Bücherverbrennung

Klaus Wowereit und Brigitte Zypries, Bebelplatz | Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, und Brigitte Zypries MdB, Bundesministerin der Justiz a.D. auf dem Bebelplatz10. Mai 2010, 15.30 Uhr

Sein Lebenswerk sei “rassischer Unzucht” gewidmet, er selbst “ein Schnüffler im Schlick der Pornografie”. Mit diesen Worten schmähten die Nazis einen der bekanntesten Sexualforscher Berlins, den jüdischen Arzt Magnus Hirschfeld. Sein weltberühmtes Institut für Sexualwissenschaft und seine Sammlungen wurden am 6. Mai 1933 verwüstet, seine Werke wenige Tage später, am 10. Mai, Opfer der schändlichen Bücherverbrennung.

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Der Sexualreformer Magnus Hirschfeld (1868-1935). Ein Leben im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft

Titel Programm11.- 13. Mai 2003

Internationale Tagung
Eine Veranstaltung des Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Verbindung mit Kulturwissenschaftliches Seminar der Humboldt Universität zu Berlin Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V
11.-13. Mai 2003
Altes Rathaus Potsdam

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Buchpräsentation "NS-Opfer unter Vorbehalt. Homosexuelle Männer in Berlin nach 1945"

Wowereit im Landesarchiv | Klaus Wowereit im Landesarchiv Berlin (Foto: Ralf Dose)Mittwoch, 25. Juni 2003

Es ist die erste wissenschaftliche Studie, die sich mit dem Schicksal verfolgter Homosexueller nach dem Ende der NS-Diktatur befaßt. Anhand von Fallstudien haben die Autoren die vergeblichen Bemühungen um strafrechtliche Rehabilitierung und Entschädigung sowie den Kampf gegen das weitergeltende Strafrecht verdeutlicht. Für die Verfolgten war die Verfolgung nicht zu Ende. Mit den Worten, “Die Hitlerei vernichtet mich erst jetzt …” brachte der Jurist Dr. Kurt Gudell seine Wut und Verzweifelung zum Ausdruck, als Opfer der Homosexuellenverfolgung weiterhin ausgegrenzt, diffamiert und abgewiesen zu werden.

Eine Veranstaltung des Landesarchivs Berlin, des Aktionsbündnisses MAGNUS-HIRSCHFELD-STIFTUNG und des Schwulen Museums in Berlin mit Unterstützung des LIT-Verlags Münster

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