Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Ausstellungen

Von Anbeginn an hat die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft Ausstellungen selbst- oder mitgestaltet. Regelmäßig werden Leihgaben für Ausstellungen anderer Veranstalter zur Verfügung gestellt.

What would you say it is - Nachrichten vom Weltuntergang

Bücherschrank|Bücherschrank mit Werken zum Thema "Liebe" in der Ausstellung

Im Rahmen der Ausstellung What Would You Say It Is? Nachrichten zum Weltuntergang 2012 entwickelte die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft zusammen mit dem Kuratorinnenkollektiv randomrelevance die Präsentation historischer Schriften zum Thema “Liebe”.

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HirschFeldForschung

Einladungskarte | Einladungskarte - Saucière aus dem Institut für Sexualwissenschaft

Fotos aus Indien, einen Koffer aus Hongkong, ein Gästebuch aus Frankreich, Geschirr aus Berlin und einen Reisepass von 1928 – dies und vieles mehr zeigt die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft aktuell in der Dauerausstellung des Schwulen Museums. Es handelt sich um einige Beispiele aus dem Ertrag langjähriger Forschungen nach den Resten des früheren Instituts für Sexualwissenschaft (1919–1933) und dem Nachlass seines Gründers und Leiters Magnus Hirschfeld (1868 Kolberg – 1935 Nizza). Die Ausstellung zeigt Stücke aus drei größeren Konvoluten, die die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft in den vergangenen zehn Jahren geschenkt erhielt bzw. erwerben konnte.

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Sex brennt – Magnus Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft und die Bücherverbrennung

Ausstellungswerbung

Am 10. Mai 2008 jährt sich die Bücherverbrennung durch die Nazis zum 75. Mal – ein folgenschweres Ereignis für das geistige und kulturelle Leben Europas. Anlässlich des Jahrestages stellt die Ausstellung “Sex brennt” am Beispiel des Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld die inszenierte Auslöschung humanistisch-liberaler Denktraditionen einschließlich ihrer politischen und kulturellen Repräsentanten dar. Die Rolle Hirschfelds und die der Zerstörung seines Instituts als Auftakt zur Bücherverbrennung wurde in diesem Kontext bislang unangemessen wenig beachtet. Hier setzt die Ausstellung, die vom 7. Mai bis zum 14. September 2008 im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité zu sehen sein wird, mit künstlerischen Umsetzungen und didaktischen Darstellungen neue Akzente.

Die Ausstellung wurde aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

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Gesellschaft für Reform des Sexualstrafrechts (1950er Jahre)

Zeichnung - 3 Jugendliche in Sportkleidung

Die 1950er Jahre waren für viele Homosexuelle eine Zeit neuer Hoffnungen auf Entkriminalisierung und Abschaffung des von den Nazis verschärften § 175. Diese wurden mit der Restaurationspolitik unter Konrad Adenauer nicht erfüllt; vielmehr gab es in den 1950er Jahren ebenso viele Ermittlungsverfahren wegen § 175 wie während der Nazi-Zeit. Die systematische wissenschaftliche Erforschung dieser Epoche unter diesem Gesichtspunkt steht noch am Anfang; erste Ergebnisse werden jetzt in einer neuen Ausstellung des Schwulen Museums präsentiert.

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Max Spohr (1850-1905) Verleger in Leipzig - Volksaufklärung per Verlagspolitik

Montage Porträt Spohr mit Autograph und Büchern|Postkarte zur Ausstellung

Eine Ausstellung des Centrums Schwule Geschichte e.V., Köln.

Ausstellungsvorbereitung: Dr. Mark Lehmstedt.
Anlass dieser Wanderausstellung war die erstmalige Vergabe des Max-Spohr-Preises durch den Völklinger Kreis.

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Lichtkämpfer, Sonnenfreunde und wilde Nackte

Ausstellungsplakat

Heute, zum Ende des Jahrhunderts, gehört FKK zum sommerlichen Alltag nicht nur an vielen Badestellen, sondern auch in den innerstädtischen öffentlichen Parks und Schwimmbädern. Die Inbesitznahme öffentlicher Räume durch die Nackten wird in den Medien zwar in jeder Saison kontrovers diskutiert, aber ernstlich Anstoß wird nicht mehr genommen. Im Gegensatz zur “verhüllten Gesellschaft” des Kaiserreichs, in der Nacktheit in jeder Form als Schamlosigkeit und sittliche Gefährdung betrachtet wurde, hat FKK heute alles Skandalöse verloren.

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100 Years of the Gay Rights Movement in Germany/100 Jahre Schwulenbewegung in Deutschland

Titel Katalog

Ursprünglich 1997 im Auftrag des Goethe-Instituts New York produzierte englische Wanderausstellung
Deutsche Fassung 1999 im Auftrag des Landes Niedersachsen

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Institut für Sexualwissenschaft (1919-1933)

Blick in die Ausstellung | Ausstellung 2010 in der Humboldt-Universität Berlin (Kommode)

Die von der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. dokumentierte Ausstellung “Das erste Institut für Sexualwissenschaft” gibt anhand von bisher unveröffentlichten Dokumenten, Fotos und Objekten einen Einblick in die Arbeit des Instituts. Die Ausstellung basiert auf umfangreichen Recherchen in Archiven und Bibliotheken. Sie umfaßt 65 Bildtexttafeln (100 cm x 70 cm) und ist in fünf Abteilungen gegliedert, die sich farblich unterscheiden.

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The first Institute for Sexual Science (1919-1933)

Invitation Flyer|Invitation Flyer, California Unity Convention

In 1919, Magnus Hirschfeld (1868-1935), sexologist and sexual-reformer, saw a long-cherished dream come true: on July 6, he opened the “Institute for Sexual Science” in Berlin-Tiergarten – the first of its kind in the world. Politically, the Institute’s emergence is to be viewed within the context of the progressive reform movements during the Weimar period; scientificially, the bio-medical explanations of human sexuality at the time formed the framework. The Institute’s foundation was the first attempt at establishing sexual science.

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Magnus Hirschfeld – Leben und Werk

Ausstellungseröffnung|Ausstellungseröffnung in der Staatsbibliothek Berlin (West) 1985

Die Ausstellung zu Leben und Werk Magnus Hirschfelds wurde 1985 in der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz Berlin (West) gezeigt.

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(Homo-)Sexualität und Politik seit 1900

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