Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Sex brennt – Magnus Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft und die Bücherverbrennung

Kunst und Dokumente im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité

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Am 10. Mai 2008 jährt sich die Bücherverbrennung durch die Nazis zum 75. Mal – ein folgenschweres Ereignis für das geistige und kulturelle Leben Europas. Anlässlich des Jahrestages stellt die Ausstellung “Sex brennt” am Beispiel des Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld die inszenierte Auslöschung humanistisch-liberaler Denktraditionen einschließlich ihrer politischen und kulturellen Repräsentanten dar. Die Rolle Hirschfelds und die der Zerstörung seines Instituts als Auftakt zur Bücherverbrennung wurde in diesem Kontext bislang unangemessen wenig beachtet. Hier setzt die Ausstellung, die vom 7. Mai bis zum 14. September 2008 im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité zu sehen sein wird, mit künstlerischen Umsetzungen und didaktischen Darstellungen neue Akzente.

Die Ausstellung wurde aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

Kurator der Ausstellung: Dr. Rainer Herrn (Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft)
Ausstellungsdesign: Eran Schaerf, Christian Gänshirt, Manuel Raeder (Grafik), Ofri Lapid, Gunnar Voss (Assistenz)
Teilnehmende Künstlerinnen: Arnold Dreyblatt (New York), Pauline Boudry und Renate Lorenz (Lausanne, Berlin), Henrik Olesen (Kopenhagen), Ulrike Ottinger (Berlin), Eran Schaerf und Eva Meyer (Tel Aviv, Berlin)
Ausstellungsort: Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité,
Charitéplatz 1, 10117 Berlin
Ausstellungseröffnung: 6. Mai 2008
Laufzeit: 7. Mai bis 14. September 2008
Pressekontakt: Achim Klapp Medienberatung, T. 030 / 257 970 16
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