Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Stolpersteine – Gedenken und Soziale Skulptur

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Der Stolperstein für Karl Giese in der Ausstellung der Koordinierungsstelle Stolpersteine (Foto: R. Wolfert)

Seit dem 14. November 2016 ist im Foyer des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors die Wanderausstellung „Stolpersteine – Gedenken und Soziale Skulptur“ zu sehen. In die Ausstellung, die von der Berliner Koordinierungsstelle Stolpersteine erarbeitet wurde, ist auch der Anfang 2016 von der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft verlegte Gedenkstein für Karl Giese eingegangen. Er ist hier einer von vier Stolpersteinen, die an Menschen erinnern, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten verfolgt wurden.

Stolpersteine sind seit über zwanzig Jahren im Berliner Stadtbild verankert. Die kleine Foyerausstellung der Koordinierungsstelle Stolpersteine in der Topographie des Terrors nimmt dies zum Anlass, die häufig nicht bekannten Grundlagen und vielfältigen Facetten dieses europäischen Kunst- und Erinnerungsprojekts vorzustellen. Die am Entstehungsprozess Beteiligten werden genauso wie die späteren Passanten als Teil einer sozialen Skulptur betrachtet.