Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung am Magnus-Hirschfeld-Ufer

Auswahl des Entwurfs
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Calla – Der zur Realisierung vorgeschlagene Entwurf

Die neunköpfige Jury des Denkmals für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung hat am 13. November 2015 den Siegerentwurf verkündet. Zur Auswahl standen fünf Entwürfe einer internationalen Arbeitsgruppe aus Kunst, Architektur und Design am Institut für Kunst im Kontext der Universität der Künste. Der CALLA-Entwurf wird mit Mitteln der Lotto-Stiftung und Spenden in 2016 realisiert.

Aus der Begründung für die Auswahl: „Die CALLA-Lilie besitzt weibliche und männliche Blüten auf einer Pflanze. Somit ist sie ein Symbol für die Normalität der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt in der Natur.“

Das Denkmal-Projekt wird vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin (UdK) realisiert. Die von Xue Wang, Ino Varvariti, Igor Sovilj, Jonathan Ryall, Malivina Panagiotidi, Sajana Joshi, Raju G.C., Giannis Delagrammatikas und Martin Binder gemeinsam gestalteten Entwürfe konnten Anfang November 2015 im Haus der Kulturen der Welt besichtigt werden.

Jurymitglieder waren:
Prof. Hannes Brunner, weißensee kunsthochschule berlin
Alexandra Engel, Haus der Kulturen der Welt
Prof. Dr. Gora Jain, BTK Hochschule für Gestaltung Hamburg
Felix Merk, Gartendenkmalpfleger
Dr. Berndt Schmidt, Friedrichstadt-Palast
Prof. Dr. Thomas Schnalke, Medizinhistorisches Museum der Charité
Carsten Spallek, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Bauen u. Ordnung
Prof. Dr. Katharina Sykora, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
Daniel Wall, Wall AG

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Ausstellung der fünf Denkmal-Entwürfe im Haus der Kulturen der Welt. Foto: Ralf Dose