Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Neuerscheinungen

In unregelmäßigen Abständen erscheinen Bücher der Mitarbeiter_innen unserer Forschungsstelle. Die aktuellen Neuerscheinungen werden jeweils auf dieser Seite vorgestellt. Berücksichtigt werden hier auch Publikationen im Namen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft. Leider sind nicht alle diese Veröffentlichungen über uns zu beziehen, aber bei Interesse wird Ihnen jede gute Buchhandlung diese Bücher besorgen. Wir wünschen eine gute Lektüre!

Friedhofsplan Weißensee: Auf den Spuren Magnus Hirschfelds

| Planansicht (Vorderseite)

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft hat einen Faltplan über den Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee erstellt, auf dem neun Gräber von Familienangehörigen und Wegbegleitern Magnus Hirschfelds dokumentiert sind. Unter den hier Beigesetzten sind Magnus Hirschfelds Schwester, die Schriftstellerin Franziska Mann, Iwan Bloch, Johannes Holzmann und Max Tischler, die jeweils mit kurzen biografischen Skizzen vorgestellt werden.

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Forschungsergebnisse zur Homosexuellenverfolgung in Rheinland-Pfalz nach 1945

Titelseite | Titelseite des Forschungsberichts

Am 23. Januar 2017 stellte das rheinland-pfälzische Familienministerium in Mainz die Ergebnisse einer umfassenden Studie zur Aufarbeitung der Verfolgungs- und Repressionsgeschichte von Schwulen und Lesben im Rheinland-Pfalz der Nachkriegszeit vor, wie es sie bislang in einem Flächenland nicht gegeben hat. Die Studie wurde vom Institut für Zeitgeschichte München – Berlin in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld durchgeführt und von den Historiker_innen Dr. Kirsten Plötz und Dr. Günter Grau erstellt.

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Rainer Herrn: Das 3. Geschlecht

1910 „erfand“ Magnus Hirschfeld „die Transvestiten“ mit seiner umfangreichen Studie über den „erotischen Verkleidungstrieb“. Zwanzig Jahre später erschien im Verlag von Friedrich Radszuweit die erste Zeitschrift für Transvestiten unter dem (etwas verwirrenden) Titel Das 3. Geschlecht (Die Transvestiten).

Die insgesamt fünf zwischen 1930 und 1932 erschienenen Hefte werden hier als Reprint vorgelegt; sie enthalten autobiografische Fragmente, fiktionale Texte und Diskussionsbeiträge zum Selbstverständnis der Transvestiten sowie einige professionelle und zahlreiche Privatfotos.

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Raimund Wolfert: Homosexuellenpolitik in der jungen Bundesrepublik

Cover

Raimund Wolfert: Homosexuellenpolitik in der jungen Bundesrepublik. Kurt Hiller, Hans Giese und das Frankfurter Wissenschaftlich-humanitäre Komitee. Göttingen: Wallstein 2015.

Nach 1945 gelang es in Deutschland auf lange Zeit nicht, eine schlagkräftige und in sich geschlossene Bewegung gegen die antihomosexuelle Strafgesetzgebung aufzubauen und an die Erfolge und Verdienste der ersten deutschen Homosexuellenbewegung von vor 1933 anzuknüpfen. Dies lag unter anderem an dem restaurativen gesellschaftlichen Klima der Nachkriegszeit.

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Kevin Dubout: Éric Simac (1874–1913). Un oublié du «mouvement de libération» homosexuel de la Belle Époque

Buchumschlag Vorderseite

Éric Simac constituait, jusqu’au travail de Kevin Dubout, une double énigme.

D’une part celle de son identité cachée. De toute évidence, ce nom était un pseudonyme : le jeu de mots sur Éryximaque, personnage du Banquet de Platon, avait été choisi par un médecin français qui voulait rendre compte des nouvelles conceptions de l’homosexualité, sujet très délicat à l’époque.

D’autre part, l’énigme de son décès brutal, juste avant la Première Guerre mondiale. Une remarque du Dr Laupts nous apprenait la disparition de son brillant collègue et collaborateur, mais ne fournissait aucune explication à une mort survenue en pleine force de l’âge.

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Ralf Dose: Das verschmähte Erbe. Magnus Hirschfelds Vermächtnis an die Berliner Universität

Buchumschlag Vorderseite

Bei der Errichtung seiner Dr. Magnus Hirschfeld-Stiftung im Jahre 1919 verfügte Magnus Hirschfeld: „Für den Fall, dass die Stiftung […] aufgehoben werden sollte, soll das Stiftungsvermögen an die Universität Berlin oder, falls diese die Annahme ablehnt, an eine andere Hochschule fallen …“ Die Stiftung war seit 1924 Trägerin des ebenfalls 1919 gegründeten Instituts für Sexualwissenschaft. Nach dessen Zerschlagung durch die Nationalsozialisten am 6. Mai 1933 hat die Berliner Universität das ihr zugedachte Vermächtnis nie angetreten.

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Ralf Dose: Magnus Hirschfeld. The Origins of the Gay Liberation Movement

Buchumschlag Vorderseite

產品試閱
英文版引言

時至今日,許多人對於馬格努斯.赫希菲爾德(Magnus Hirschfeld)這個名字已經不再覺得陌生,至少對同志權利運動史感興趣的人是如此。或許他們都看過了羅莎.馮.普朗海姆(Rosa von Praunheim)所拍攝的《《男極圈》(The Einstein of Sex)這部電影。為了要讓人們能夠重新認識這位長久以來被遺忘的人物,我寫了這本書。我鎖定在赫希菲爾德他的生平及他的工作重點,並作了約略的考證。傳記的德文版為二○○五年Hentrich & Hentrich 出版社出版的「猶太人的縮影」系列的一部分,書中的內容已翻譯,且根據最新的研究結果予以修訂。

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