Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Projekte

Eugen Wilhelms Tagebücher - Editionsprojekt

Grabplatte mit Inschrift|Grab Eugene Wilhelms in Straßburg

Der Straßburger Amtsrichter und spätere Rechtsanwalt Eugen Wilhelm (1866-1951) war unter dem Pseudonym “Numa Praetorius” ein langjähiger Mitarbeiter des Wissenschaftlich-humanitären Komitees und der Jahrbücher für sexuelle Zwischenstufen. Auf Veranlassung der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft recherchierte Dr. Régis Schlagdenhauffen 2009 nach Familienangehörigen und dem Verbleib des Nachlasses von Eugen Wilhelm. Dabei stellte sich heraus, dass Eugen Wilhelm über Jahrzehnte hinweg Tagebücher geführt hat, die erhalten sind.

…mehr

Familie Hirschfeld aus Pommern - Familiengeschichtliche Recherchen

Familie Hirschfeld in Kolberg 1925|Familien Hirschfeld und Mann am 31.7.1925 in Kolberg anlässlich des 100. Geburtstags von Hermann Hirschfeld

Zahlreiche Mitglieder der weiteren Familien Hirschfeld und Mann werden an der einen oder anderen Stelle in Hirschfelds Werken erwähnt oder spielen zeitweilig eine Rolle im Institut für Sexualwissenschaft. In den letzten Jahren ist es gelungen, Daten für eine umfangreiche Stammtafel der Vorfahren von Magnus Hirschfeld und ihrer zahlreichen Nachkommenschaft zusammenzustellen. Diese Arbeit hatte und hat vor allem den Zweck, durch systematische Recherchen lebende Angehörige zu finden, bei denen evtl. noch Familienpapiere oder andere Dinge aus Hirschfelds Nachlass zu finden sein könnten.

…mehr

Hirschfelds Vermächtnis: Erschließung der Stiftungsakten

Umschlag der Stiftungsakte | Umschlag der Stiftungsakte im Landesarchiv Berlin

Als Magnus Hirschfeld 1919 mit der Errichtung einer Stiftung die Grundlage für das von ihm begründete Institut für Sexualwissenschaft schuf, verfügte er: „Für den Fall, dass die Stiftung […] aufgehoben werden sollte, soll das Stiftungsvermögen an die Universität Berlin oder, falls diese die Annahme ablehnt, an eine andere Hochschule fallen…“ Dieser Fall trat mit der Zerschlagung des Instituts durch die Nationalsozialisten am 6. Mai 1933 ein. Die Berliner Universität trat damals dieses Vermächtnis nicht an.

…mehr

Magnus Hirschfelds Gästebuch aus dem Exil

Gästebuchkopie | Marita Keilson-Lauritz' Arbeitskopie des Gästebuchs in der Ausstellung HirschFeldForschung (Foto: Ralf Dose)

In der Zeit seines Exils von 1933-1935 hat Magnus Hirschfeld ein Gästebuch geführt, das auf verschlungenen Pfaden seinen Weg in das Deutsche Literaturarchiv in Marbach gefunden hat.

…mehr

Projets

…mehr