Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Eugen Wilhelms Tagebücher - Editionsprojekt

Grabplatte mit Inschriftvergrößern
Grab Eugene Wilhelms in Straßburg

Der Straßburger Amtsrichter und spätere Rechtsanwalt Eugen Wilhelm (1866-1951) war unter dem Pseudonym “Numa Praetorius” ein langjähiger Mitarbeiter des Wissenschaftlich-humanitären Komitees und der Jahrbücher für sexuelle Zwischenstufen. Auf Veranlassung der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft recherchierte Dr. Régis Schlagdenhauffen 2009 nach Familienangehörigen und dem Verbleib des Nachlasses von Eugen Wilhelm. Dabei stellte sich heraus, dass Eugen Wilhelm über Jahrzehnte hinweg Tagebücher geführt hat, die erhalten sind.

Die Tagebücher werden von Régis Schlagdenhauffen und Kevin Dubout unter verschiedenen Aspekten ausgewertet und zur Edition vorbereitet.

Veröffentlichungen

  • Kevin Dubout, Régis Schlagdenhauffen: Une archive inédite : le Journal intime d’Eugène Wilhelm (1866-1951).
    In: Le Magasin du XIXe Siècle, 4(2014)
  • Kevin Dubout, Raimund Wolfert: Eigentümliche Städte, sympathische Völker und Sehenswürdigkeiten von großer Schönheit. Zur Skandinavien-Rundreise des WhK-Aktivisten Eugen Wilhelm 1901
    In: Invertito - Jahrbuch für die Geschichte der Homosexualitäten 15(2013), S. 9–44
  • Kevin Dubout: „Sichern – Bewahren – Erforschen. Das Erbe der Berliner Sexualwissenschaft“, 6.5.2013, Humboldt Universität zu Berlin.
    In: Bulletin-Info des Zentrums für transdisziplinäre Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin, Nr. 47 (Wintersemester 2013/2014), S. 39-42
  • Régis Schlagdenhauffen: Bericht über die Forschung über Eugen Wilhelm alias Numa Praetorius
    In: Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft (2011)48, S. 22–23