Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

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Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft wurde 1982 in (West-) Berlin gegründet, um das wissenschaftliche und kulturelle Erbe des Sexualforschers Magnus Hirschfeld (1868–1935) und seines Instituts für Sexualwissenschaft (1919–1933) zu erforschen und zu bewahren. Seit 1992 betreibt die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft die Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft. Unsere Bibliotheks- und Arbeitsräume befinden sich seit dem Sommer 2018 im dritten Stock (links) in der Taubenstraße 1 (Raum 3.45) in Berlin-Mitte.

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Aktuelle Nachrichten und Veranstaltungshinweise:

Ein blauer Klavierakkord zum 150. Geburtstag für Else Lasker-Schüler

Radio Dreyeckland – 20.2.2019, 20:00–21:00 Uhr; 21.2.2019, 13:00–14:00 Uhr

Mein blaues Klavier

Am 11. Februar 2019 war der 150. Geburtstag von Else Lasker-Schüler. Thomas Höfert und Jenny Warnecke haben ihr eine Radiosendung gewidmet. Darin kommen natürlich auch Berlin und Magnus Hirschfeld vor …

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Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub

Berlin – 20. Februar 2019, 19:00 Uhr

Anna Hájková | Anna Hájková

Woran liegt es, dass sich bis heute kaum jemand mit gleichgeschlechtlichem Begehren und Verlangen während des Holocaust beschäftigt hat? Die historiographische Leerstelle ist durch die radikale Homophobie der einstigen Häftlingsgesellschaft bedingt, und deren Abwehrhaltung wird bis heute machtvoll tradiert. Anhand dreier Beispiele zeigt Anna Hájková, wie queere Liebesbeziehungen unter Lagerhäftlingen zwischen 1940 und 1945 von den Überlebenden als deviant erzählt und damit ausradiert wurden, und sie diskutiert, welche Bedeutung dies für unser Verständnis von LSBTI*-Rechten heute hat.

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Wer war Eva Siewert?

Eva Siewert, in einer Zeichnung von Martina Minette Dreier

Ein Name, ein Foto, eine Handvoll Texte – die Ausgangslage für den neuen digitalen Gedenkraum war denkbar schwierig. Doch ein vierköpfiges Projektteam, ausgehend von der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, hat sich der Herausforderung gerne gestellt. Seit Anfang 2019 lädt die Website In Erinnerung an Eva Siewert, finanziell gefördert von der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung gegen Diskriminierung (LADS), zum Schauen, Lesen, Hören, Stöbern und Entdecken ein. Besuchen Sie die Seite https://eva-siewert.de/

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ALMS-Konferenz Berlin 2019 "Queering Memory"

Berlin – 27.–29. Juni 2019

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Die ALMS-Konferenz 2019 “Queering Memory” findet vom 27. bis 29. Juni 2019 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin statt: Gefeiert wird damit das 100jährige Gründungsjubiläum des Instituts für Sexualwissenschaft – am historischen Ort. Dort, wo heute das Haus der Kulturen der Welt steht, befand sich von 1919 bis 1933 Magnus Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft. Eine Ankündigung der Konferenz (auf Englisch) befindet sich auf der neuen Konferenz-Webseite und auf Facebook.

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Mitteilungen 61/62 – Dezember 2018

In den letzten Tagen des Jahres 2018 ist das aktuelle Heft der Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft erschienen. Wegen der erfreulichen Fülle der Beiträge ist es mal wieder ein Doppelheft geworden. Zum Abdruck haben wir diesmal die „Überlegungen zu einer kritischen Erinnerungskultur“ von Christiane Leidinger gebracht, und in weiteren Artikeln widmen sich Autoren wie Jens Dobler, Sigrid Grajek, Richard Kühl, Claudia Schoppmann, Daniel Speier und Raimund Wolfert verschiedenen Persönlichkeiten und Aspekten der schwul-lesbischen Geschichtschreibung. So geht es unter anderem um Leo Heller, Heide Sachs, Helene Gottaut und Walter Anderssen – sowie die Frankfurter Homosexuellenprozesse von 1950/51. In dem Heft ebenso enthalten sind drei Rezensionen zu aktuellen Buchtiteln.

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Wer ist wer in Magnus Hirschfelds „Weltreise eines Sexualforschers“?

1933 erschien im Schweizer Bözberg-Verlag Magnus Hirschfelds epochaler Bericht Die Weltreise eines Sexualforschers. Das Buch mache uns „bekannt mit den Hochzeits- und Ehebräuchen, Geburtssitten, Reifezeremonien, dieser ganzen von kultischen Feiern, von Glauben und Aberglauben umsponnenen Lebensgestaltung der Völker, die über die Erde hin unübersehbare Variationen aufweist“, pries der Verlag das Werk einst an. Doch uns heutigen bietet Hirschfelds Buch noch mehr.

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Making Gay History – Season Four – Magnus Hirschfeld

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On the occasion of Magnus Hirschfeld’s 150th birthday in May 2018, Eric Marcus traveled to Germany to find out more about this early champion of LGBTQ civil rights. Eric found a story of queer resistance, resilience, and a fascinating mystery involving a suitcase and a mask.

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Magnus Hirschfeld – jetzt auch auf Isländisch

umschlag

Nach der englischen und chinesischen Ausgabe der Hirschfeld-Biografie von Ralf Dose ist jetzt auch eine Übersetzung ins Isländische erschienen. Die Übersetzung (nach der englischen Ausgabe) stammt von Guðjón Ragnar Jónasson; das Buch ist im Verlag Sæmundur in Selfoss erschienen.

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Presse 150 Jahre

Magnus Hirschfeld zum 150sten

Auf dieser Seite sammeln wir die Presse- bzw. Medienberichterstattung anlässlich des 150. Geburtstags von Magnus Hirschfeld, soweit sie uns bekannt geworden ist. Selbstverständlich erhebt unsere Sammlung von Links aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Termine zum Hirschfeld-Jahr 2018–2019

– verschiedene Daten/various dates

Für die Jubiläumsjahre 2018 und 2019 stehen die ersten Termine fest, an denen die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft oder einzelne ihrer Mitglieder beteiligt sind. Eine Übersicht zum Download befindet sich nebenstehend (wird laufend aktualisiert).

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Gay History Map: Hirschfelds Berlin

Hans Bergemann hat für die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und in Zusammenarbeit mit dem queeren Stadtmagazin Siegessäule eine „Gay History Map: Hirschfelds Berlin“ erarbeitet. Sie ist rechtzeitig zum bevorstehenden Hirschfeld-Jahr 2018/19 erschienen und liegt der Siegessäule (Ausgabe Mai 2018) sowie dem L-MAG (Ausgabe Mai/Juni 2018) gratis bei. Der Stadtplan zeigt historische und zeitgenössische Orte in Berlin, die mit dem Lebensweg und Werk Magnus Hirschfelds, seiner Familienmitglieder, Freunde und Mitarbeiter_innen in Beziehung stehen. Umfangreiche Anmerkungen erläutern „Hirschfelds Berlin“.

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Kevin Dubout: Der Richter und sein Tagebuch

Der Straßburger Jurist Eugen Wilhelm (1866–1951) war ein wichtiger Protagonist der ersten deutschen Homosexuellenbewegung, an deren Bestrebungen er sich – oft unter dem Pseudonym Numa Praetorius – beteiligte. Sein Tagebuch gewährt einen umfassenden Einblick in die Selbstwahrnehmung und subkulturelle Lebenswelt eines gleichgeschlechtlich begehrenden Mannes und frankophilen Elsässers im deutschen Kaiserreich um 1900. Anhand des hier erstmals ausgewerteten Selbstzeugnisses legt die Studie die erste systematische Untersuchung von Wilhelms Leben und Wirken vor.

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Not Straight from Germany

The book Not Straight from Germany investigates the role of sex and sexuality in early 20th-century German culture, and how this past continues to shape the present.

Magnus Hirschfeld’s Institute for Sexual Science was founded in Berlin in 1919 as a place of research, political advocacy, counseling, and public education. Inspired by the world’s first gay rights organizations, it was closely allied with other groups fighting for sexual reform and women’s rights, and was destroyed in 1933 as the first target of the Nazi book burnings. Not Straight from Germany examines the legacy of that history, combining essays and a lavish array of visual materials.

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Science Friday Podcast: Born This Gay

At the turn of the 20th century, a German doctor sets out to prove that homosexuality is rooted in biology – but his research has consequences he never intended.

Written by Lauren Young, published on May 23, 2017

In pre-Nazi Germany, a doctor named Magnus Hirschfeld sets out to take down Paragraph 175, a law against “unnatural fornication” between men. Hirschfeld’s plan is to scientifically prove that homosexuality is natural, and that lesbians and gay men might be born gay – but his idea ends up falling into the wrong hands.

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Gender and Black Revolutionaries

Ein Film von Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule in Berlin als Beitrag zum Queer History und Black History Month 2017

Queer History Month im Februar? Ist da nicht auch Black History Month? Für die Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule war daher klar: Ein Projekt mit ihnen soll beides berücksichtigen – schwarze und queere Geschichte in Berlin. Die Grundidee war geboren. Im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit Giuseppina Lettieri und Tino Kandal vom Projekt Diversity Box aus der Idee ein Projekt für den Queer History Month 2017.

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Friedhofsplan Weißensee: Auf den Spuren Magnus Hirschfelds

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft hat einen Faltplan über den Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee erstellt, auf dem neun Gräber von Familienangehörigen und Wegbegleitern Magnus Hirschfelds dokumentiert sind. Unter den hier Beigesetzten sind Magnus Hirschfelds Schwester, die Schriftstellerin Franziska Mann, Iwan Bloch, Johannes Holzmann und Max Tischler, die jeweils mit kurzen biografischen Skizzen vorgestellt werden.

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Dinge, die wir suchen

Bei der Plünderung des Instituts für Sexualwissenschaft gingen Bibliothek, Archiv und Sammlungen verloren – allerdings nicht komplett. Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft bemüht sich darum, die in alle Welt verstreuten Bücher und Sammlungsgegenstände zu identifizieren und – wenn möglich – nach Berlin zurückzubringen. Hier stellen wir einige Bücher und Objekte vor, die wir aktuell suchen – und geben ein paar Beispiele von wiedergefundenen Exemplaren.

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"Through Science to Justice": Magnus Hirschfeld and Germany's LGBT Rights Movement

Documentary for National History Day 2015 with the theme of “Leadership and Legacy”. This short clip (10 min) gives a good first impression of Hirschfeld’s live and work and of his impact on the LGBTIQ* movement.

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Digitalisate

Im Internet sind zunehmend Werke Magnus Hirschfelds aus digitalisierten Bibliotheksbeständen frei zugänglich. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit weisen wir nachstehend auf derartige Bestände hin.

Wir danken Erwin In het Panhuis für die Überlassung der Datensätze aus seiner Bibliographie. Aktuell sind solche Digitalisate international auch über die Datenbank des KVK – Karlsruher Virtueller Katalog auffindbar.

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