Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

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Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft wurde 1982 in (West-) Berlin gegründet, um das wissenschaftliche und kulturelle Erbe des Sexualforschers Magnus Hirschfeld (1868–1935) und seines Instituts für Sexualwissenschaft (1919–1933) zu erforschen und zu bewahren. Seit 1992 betreibt die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft die Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft. Unsere Bibliotheks- und Arbeitsräume befinden sich seit dem Sommer 2018 im dritten Stock (links) in der Taubenstraße 1 (Raum 3.45) in Berlin-Mitte.

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Aktuelle Nachrichten und Veranstaltungshinweise:

Forschung zur Homosexualität

Jena – Dienstag, 14. Januar 2020, 18.00 bis 20.00 Uhr

Einladungskarte vorderseite

Der thüringische Jurist Dr. Hans Holbein (1864 bis 1929) war ein Mitstreiter des Sexualreformers Magnus Hirschfeld und setzte sich zeit seines Lebens für die Abschaffung des §175 StGB ein. 1919 stiftete er der Universität Jena 20.000 Mark, um einen Lehrstuhl zur Erforschung der Homosexualität einzurichten. In seinem Testament setzte Holbein die Universität Jena überdies als Alleinerbin ein und vergrößerte die Holbein-Stiftung um 100.000 Mark. Obwohl sie die erste Stiftung angenommen hatte, schlug die Universität das Erbe nach Holbeins Tod im Jahr 1929 aus, weil, so die Begründung, die Universität ansonsten »zu einem Sammelpunkt unerwünschter Elemente würde«. Holbeins Vermächtnis wurde nie verwirklicht.

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TransTrans: Transatlantische Transgender Geschichte

Berlin – Vernissage 7. November 2019, 19.00 Uhr; Ausstellung 8. November 2019 bis 2. März 2020

(c) The Trustees of Indiana University on behalf of The Kinsey Institute

Mit atemberaubenden, nie zuvor veröffentlichten Fotos und Briefen erkundet die Ausstellung TransTrans das Netzwerk von Menschen, die seit den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis in die sechziger Jahre hinein trans* Geschichte geschrieben, erzählt und geprägt haben. Mit dem Austausch von Karten, Briefen und Bildern haben diese Pionier*innen über viele Landesgrenzen hinweg zunächst privat neue Communitys erschaffen und erschlossen – um ihre Geschichten im Zeichen der Aufklärung dann zunehmend auch mit der Öffentlichkeit zu teilen.

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Die Geschichte von Lili Elbe. Ein Mensch wechselt sein Geschlecht

Buchumschlag

Mit einem Nachwort zur Neuausgabe von Rainer Herrn.

In den 1920er Jahren führt der dänische Maler Einar Wegener mit seiner Frau Gerda, einer ebenfalls erfolgreichen Künstlerin, ein bewegtes Leben zwischen Dänemark, Frankreich und Italien. Als Gerda ihn eines Tages bittet, ihr als Frau verkleidet Modell zu stehen, setzt sie eine Entwicklung in Gang, deren Ende sich keiner von beiden vorstellen kann.
Zum Spaß tritt Einar immer öfter bei gesellschaftlichen Anlässen als geheimnisvolle Frau namens »Lili« auf. Doch aus dem Spiel wird bald ein ernster innerer Konflikt. Schmerzhaft ringt Einar um seine Identität, bis er sich schließlich in Deutschland mehreren Operationen unterzieht, um fortan als Lili Elbe weiterzuleben.

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Mitteilungen 63 – Juli 2019

Die neueste Ausgabe der Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft liegt endlich vor. In Heft 63 bietet Richard Kühl eine aus 96 Titeln bestehende Ergänzungsbibliographie zum Werk Magnus Hirschfelds, die in Teilen der inzwischen erfolgten Digitalisierung historischer Zeitungen und Zeitschriften zu verdanken ist. Manfred Herzer-Wigglesworth räumt in einem Kurzbeitrag mit der vielfach tradierten Legende von der Plünderung des Radszuweit-Verlags 1933 durch die Nazis auf, während Raimund Wolfert eine bislang unbekannte Erzählung Eva Siewerts vorstellt und auf den Briefwechsel des Regensburger Zahnarztes Josef Wagner (1905–1962) mit Kurt Hiller zu Fragen der homosexuellen Emanzipation in der frühen Nachkriegszeit eingeht.

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Friedhofsplan Weißensee: Auf den Spuren Magnus Hirschfelds (Zweite Auflage)

Unser Faltplan über den Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee aus dem Jahr 2016 war ein großer Erfolg. Nachdem die Erstauflage vergriffen war, haben wir uns entschlossen, den Plan in einer zweiten Auflage wieder zugänglich zu machen. Der Plan dokumentiert neun Gräber von Familienangehörigen und Wegbegleitern Magnus Hirschfelds. Unter den hier Beigesetzten sind Magnus Hirschfelds Schwester, die Schriftstellerin Franziska Mann, Iwan Bloch, Johannes Holzmann und Max Tischler, die jeweils mit kurzen biografischen Skizzen vorgestellt werden.

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Magnus Hirschfelds Exil-Gästebuch 1933–1935

Buchumschlag Gästebuch

Der Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld (1868–1935) führte während seines Exils in Frankreich zwischen 1933 und 1935 ein „Gästebuch“, in das sich nicht nur seine zahlreichen Besucherinnen und Besucher eintrugen. Er nahm dieses Buch auch gelegentlich mit auf Reisen, wenn er selbst privater Gast war oder an Veranstaltungen teilnahm. Das Gästebuch versammelt Einträge von Freundinnen und Freunden wie von flüchtigen Bekannten; prominente Namen stehen neben uns völlig unbekannten.

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Magnus-Hirschfeld-Platz in Nürnberg

Nürnberg – Freitag, 5. Juli 2019, 17:00 Uhr

Ein öffentlicher Platz in Nürnberg trägt ab sofort den Namen von Magnus Hirschfeld. Auf Entscheidung des örtlichen Verkehrsausschusses wurde kürzlich ein bislang namenloses Areal am Sterntor, nahe des Hauptbahnhofes, an dem sich bereits seit einigen Jahren eine Infotafel über die Verfolgung von Homosexuellen in der NS-Zeit und ein Blumenfeld mit einem Gedenkstein befinden, nach Hirschfeld benannt. Vorgeschlagen hatte die Platzbenennung das Nürnberger Bündnis gegen Trans- und Homophobie. Die neuen Beschilderungen sind bereits angebracht, am 5. Juli 2019 wird der Platz vom Nürnberger Bürgermeister Christian Vogel (SPD) offiziell eingeweiht.

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Making Gay History – Season Four – Magnus Hirschfeld

logo

On the occasion of Magnus Hirschfeld’s 150th birthday in May 2018, Eric Marcus traveled to Germany to find out more about this early champion of LGBTQ civil rights. Eric found a story of queer resistance, resilience, and a fascinating mystery involving a suitcase and a mask.

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Gay History Map: Hirschfelds Berlin

Hans Bergemann hat für die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und in Zusammenarbeit mit dem queeren Stadtmagazin Siegessäule eine „Gay History Map: Hirschfelds Berlin“ erarbeitet. Sie ist rechtzeitig zum bevorstehenden Hirschfeld-Jahr 2018/19 erschienen und liegt der Siegessäule (Ausgabe Mai 2018) sowie dem L-MAG (Ausgabe Mai/Juni 2018) gratis bei. Der Stadtplan zeigt historische und zeitgenössische Orte in Berlin, die mit dem Lebensweg und Werk Magnus Hirschfelds, seiner Familienmitglieder, Freunde und Mitarbeiter_innen in Beziehung stehen. Umfangreiche Anmerkungen erläutern „Hirschfelds Berlin“.

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Science Friday Podcast: Born This Gay

At the turn of the 20th century, a German doctor sets out to prove that homosexuality is rooted in biology – but his research has consequences he never intended.

Written by Lauren Young, published on May 23, 2017

In pre-Nazi Germany, a doctor named Magnus Hirschfeld sets out to take down Paragraph 175, a law against “unnatural fornication” between men. Hirschfeld’s plan is to scientifically prove that homosexuality is natural, and that lesbians and gay men might be born gay – but his idea ends up falling into the wrong hands.

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Gender and Black Revolutionaries

Ein Film von Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule in Berlin als Beitrag zum Queer History und Black History Month 2017

Queer History Month im Februar? Ist da nicht auch Black History Month? Für die Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule war daher klar: Ein Projekt mit ihnen soll beides berücksichtigen – schwarze und queere Geschichte in Berlin. Die Grundidee war geboren. Im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit Giuseppina Lettieri und Tino Kandal vom Projekt Diversity Box aus der Idee ein Projekt für den Queer History Month 2017.

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Dinge, die wir suchen

Bei der Plünderung des Instituts für Sexualwissenschaft gingen Bibliothek, Archiv und Sammlungen verloren – allerdings nicht komplett. Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft bemüht sich darum, die in alle Welt verstreuten Bücher und Sammlungsgegenstände zu identifizieren und – wenn möglich – nach Berlin zurückzubringen. Hier stellen wir einige Bücher und Objekte vor, die wir aktuell suchen – und geben ein paar Beispiele von wiedergefundenen Exemplaren.

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"Through Science to Justice": Magnus Hirschfeld and Germany's LGBT Rights Movement

Documentary for National History Day 2015 with the theme of “Leadership and Legacy”. This short clip (10 min) gives a good first impression of Hirschfeld’s live and work and of his impact on the LGBTIQ* movement.

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Digitalisate

Im Internet sind zunehmend Werke Magnus Hirschfelds aus digitalisierten Bibliotheksbeständen frei zugänglich. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit weisen wir nachstehend auf derartige Bestände hin.

Wir danken Erwin In het Panhuis für die Überlassung der Datensätze aus seiner Bibliographie. Aktuell sind solche Digitalisate international auch über die Datenbank des KVK – Karlsruher Virtueller Katalog auffindbar.

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Veranstaltungen und Publikationen, auf die wir gern aufmerksam machen möchten

Hier finden Sie eine Reihe ausgewählter Hinweise auf interessante Veranstaltungen und Publikationen, die jedoch ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität der Auswahl ist:

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Veranstaltungen und Einladungen

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