Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

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Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft wurde 1982 in (West-) Berlin gegründet, um das wissenschaftliche und kulturelle Erbe des Sexualforschers Magnus Hirschfeld (1868–1935) und seines Instituts für Sexualwissenschaft (1919–1933) zu erforschen und zu bewahren. Seit 1992 betreibt die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft die Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft. Unsere Bibliotheks- und Arbeitsräume befinden sich seit dem Sommer 2018 im dritten Stock (links) in der Taubenstraße 1 (Raum 3.45) in Berlin-Mitte.

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Aktuelle Nachrichten und Veranstaltungshinweise:

Geänderte Öffnungszeiten und wichtige Hinweise für Benutzer_innen

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Wegen dauernder Überlastung sind ab sofort Besuche in unserer Bibliothek und unserem Archiv nur noch nach vorheriger Anmeldung und mit einem bestätigten Termin möglich. Termine werden vorzugsweise für Montagnachmittag vergeben.

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Herman Bang und seine „Fasaneninsel" – ein Däne in Berlin

Berlin – 30. November 2021 bis 15. Januar 2022

Als Autor und Journalist gefeiert, als Homosexueller verfolgt: Herman Bang (1857–1912) gilt heute als einer der wichtigsten Vertreter des literarischen Impressionismus. In seiner dänischen Heimat war er zu Lebzeiten Spott und Anfeindungen ausgesetzt. Im liberalen Berlin der Jahrhundertwende fand er ein künstlerisches Exil. Unter dem Titel „Herman Bang und seine ‚Fasaneninsel‘ – ein Däne in Berlin“ erzählt die Ausstellung von der persönlichen Beziehung Bangs zu Berlin. Sie beleuchtet auch sein literarisches Schaffen und die Geschlechter- und Sexualitätsdiskurse zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

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Berlin erhält ein großes Geschenk – aber es kann noch nicht ausgepackt werden

Die Bibliothek ist verpackt

Die Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur von Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma hat der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft eine umfangreiche Bibliothek zur Geschichte der Sexualwissenschaft geschenkt – eine Sammlung, die den eigenen Bestand der Gesellschaft nahezu verdoppelt und überaus wertvolle Bücher enthält. Dazu gehören zwei Schriften von Karl-Heinrich Ulrichs (1825–1895) mit eigenhändigen Notizen, dem „ersten Schwulen der Weltgeschichte“, wie ihn der Frankfurter Sexualwissenschaftler Prof. Dr. Volkmar Sigusch genannt hat.

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Raimund Wolfert: Charlotte Charlaque

Der Lebensweg der Deutsch-Amerikanerin Charlotte Charlaque (1892–1963) führt gleich mehrmals über den Atlantik – von Mährisch Schönberg über Berlin, San Francisco und Prag nach New York. Als Jüdin verließ Charlaque 1934 das nationalsozialistische Deutschland. Acht Jahre später gelang ihr der lebensrettende „Sprung“ in die USA. In New York wurde sie als ungekrönte Königin der Uferpromenade von Brooklyn Heights eine schillernde Berühmtheit. Sie nannte sich jetzt gern Charlotte von Curtius. Was aber nicht einmal ihre engsten Freunde wussten: Ihr neuer Nachname war eine Anspielung auf ihren alten Geburtsnamen. Denn als Charlotte Charlaque geboren wurde, gingen ihre Eltern davon aus, dass sie ein Junge sei, und gaben ihr den Namen Curt …

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Ausschreibung: MHG fördert Projekte zur Prostitutionsforschung

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. in Berlin ist von Stefan Hülsmann (1962–2017) testamentarisch zum Erbe bestimmt worden. Unter dem Namen Marc vom Freudenberg bzw. Marc of Frankfurt war er als Sexworker, Escort und Tantra-Masseur tätig und zugleich auf vielfältige Weise in der Prostituiertenbewegung engagiert. Marc setzte sich auf vielen Hurenkongressen, Tagungen und Konferenzen für die Professionalisierung und Weiterbildung von Prostituierten ein, bemühte sich um die gesellschaftliche Anerkennung der Prostitution und ergriff nicht zuletzt Initiativen zur Vernetzung der Sexarbeiter*innen. Wichtig war ihm insbesondere, dass Forschungsprojekte mit der Expertise von Selbsthilfe-Initiativen der Sexworker*innen entwickelt und durchgeführt werden.

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Wir müssen raus ...

Baustelle | Eingang Taubenstraße 1 - Das ganze Haus ist eine Dauerbaustelle

Leider sind unsere Tage in der Taubenstraße 1 gezählt. Spätestens im Sommer 2022 beginnen hier auch im Haus die Umbauarbeiten für das Arbeitsministerium. Bis dahin müssen wir neue Räume gefunden haben – bezahlbar und erreichbar. Wir haben zwei Optionen: eine größere Fläche finden, die wir als Queeres Archivzentrum (QuArZ) gemeinsam mit dem Spinnboden – Lesbenarchiv und Bibliothek und dem FFBIZ – das Feministische Archiv beziehen können (das täten wir am liebsten) oder weiter allein in eigenen Räumen, die wegen des wachsenden Umfangs unserer Bibliothek aber auch größer sein müssen als die bisherigen ca. 90 qm.

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Mitteilungen 67 – Juli 2021

Das neue Heft der Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft ist erschienen. Es trägt die Nummer 67 und enthält wie üblich eine Reihe von gewichtigen Artikeln zur Geschichte des Berliner Instituts für Sexualwissenschaft und der LSBTIQ*-Emanzipationsbewegung. Den Anfang macht Ralf Dose, der sich in seinem Beitrag den namentlich bekannten Haus- und Verwaltungsangestellten sowie anderen „dienstbaren Geistern” widmet, die von der Forschung zumeist übergangen wurden, ohne die die Betriebsabläufe im Institut für Sexualwissenschaft aber nie möglich gewesen wären. In den anschließenden Artikeln geht es um Charlotte Charlaque, Toni Ebel, August Bambula, Karl Meier und Tan Hin Kong, einen umtriebigen indonesisch-niederländischen Fotografen der frühen europäischen „Homophilenbewegung”.

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James Steakley: Magnus Hirschfeld. Ein Schriftenverzeichnis

Im Jahr 1985 veröffentlichte James Steakley in einem schmalen Heft „The Writings of Dr. Magnus Hirschfeld“. Seitdem ist die Zahl der aufgefundenen Schriften Hirschfelds enorm angewachsen. Steakley hat sie neu gesichtet, Verbindungen hergestellt und Querbezüge aufgezeigt. Zahlreiche kurze Zitate aus Büchern, Aufsätzen und Berichten veranschaulichen Hirschfelds Denken, seine Sprache und seine Argumentationsweise. Entstanden ist so eine Bibliographie, die zum Lesen und Stöbern einlädt. Komplett enthalten ist auch die „Autobiographische Skizze”, die Hirschfeld kurz vor seinem Tod auf Englisch verfasste und in der er nicht nur sein Lebenswerk beschreibt, sondern auch auf viele seiner Veröffentlichungen zu sprechen kommt.

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Monatsberichte des WhK 1902–1908

Die Monatsberichte des Wissenschaftlich-humanitären Komitees (Charlottenburg–Berlin) sind eine reichhaltige Quelle zur Frühgeschichte der homosexuellen Emanzipationsbewegung nicht nur im deutschsprachigen Raum. Die einzelnen Monatsberichte sind jedoch bislang nur schwer zugänglich gewesen, in kaum einer öffentlichen oder wissenschaftlichen Bibliothek dürften sie vollständig erhalten sein. Auch weisen sie kein Inhalts-, Namens- oder Ortsverzeichnis auf. Die gezielte Recherche in den Ausgaben war deshalb von jeher aufwendig. Aus diesem Grund hat sich die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft entschieden, das gebundene Exemplar der Monatsberichte 1904–1908, das wir in unserer Sammlung haben, zu digitalisieren und interessierten Leser_innen und Forscher_innen zur Verfügung zu stellen.

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Die Arolsen Archives zur „Pride Season" 2021

Während der diesjährigen „Pride Season“ setzen auch die Arolsen Archives (International Center on Nazi Persecution) Zeichen – auf Englisch und auf Deutsch. In ihrem Internetauftritt gewähren sie Einblicke in die Geschichte der Verfolgung „queerer“ Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus. Hier gibt es Interviews etwa mit den polnischen Historikerinnen Joanna Ostrowska und Joanna Talewicz-Kwiatkowska, und in gesonderten Artikeln geht es unter anderem um Rudolf Brazda, Roman Igler, Alice Carlé und Eva Siewert sowie Ruth Maier und Gunvor Hofmo. Mit den Texten tragen die Arolsen Archives zur Aufklärung bei und setzen sich für Vielfalt und Toleranz ein.

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Otto Martin Møllers Pionierroman „Nina“

Ist Nina von Hohenfels die erste lesbische Hauptfigur eines Romans weltweit, fragt der junge dänische Verlag Ti Vilde Heste seit kurzem auf seiner Webseite. Anlass ist die Neuausgabe des Romans Nina von Otto Martin Møller, fast 140 Jahre nach seinem Ersterscheinen im Jahr 1883. Der dänische Literaturwissenschaftler Dag Heede hat ein informatives Vorwort über Nina geschrieben. In ihm geht er auf die Romanhandlung, die Charakterzeichnung der zwei Hauptfiguren Nina und Otto sowie die kulturhistorische Bedeutung des Werks von Otto Martin Møller ein, das nicht nur in Dänemark lange dem Vergessen anheimgefallen war. Heede streift dabei auch die Geschichte der Wiederentdeckung des Buches. Gefunden wurden die ersten Hinweise auf die Existenz von Nina 2014 in Berlin – im Archiv der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft.

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Others of My Kind

Umschlag | Umschlag

An illuminating look by Alex Bakker, Rainer Herrn, Michael Thomas Taylor, and Annette F. Timm at the transatlantic, transgender community that helped to shape the history and study of gender identity.

From the turn of the twentieth century to the 1950s, a group of transgender people on both sides of the Atlantic created communities that profoundly shaped the history and study of gender identity. By exchanging letters and pictures among themselves they established private networks of affirmation and trust, and by submitting their stories and photographs to medical journals and popular magazines they sought to educate both doctors and the public.

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Addenda Gästebuch

Titel | Umschlagtitel

Nach dem Erscheinen unserer Edition des Exil-Gästebuches von Magnus Hirschfeld im Sommer 2019 erreichten uns zahlreiche Ergänzungsvorschläge und Korrekturhinweise, für die wir uns bei allen Einsendern und Einsenderinnen herzlich bedanken. Wir haben alle diese Anmerkungen jetzt zusammengetragen und als kleines Ergänzungsheft (16 Seiten) drucken lassen. Das Heft lässt sich problemlos in das Buch einlegen und kann bei uns gegen Portoerstattung (1,55 € Inland/3,70 € Ausland) bestellt werden.

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Neu in unserer Bibliothek

Anfang Dezember 2020 erreichte uns ein schönes Geschenk aus der Universitätsbibliothek Greifswald: Es handelt sich um Paul Engelens Geistesschulung aus dem Jahre 1923, das den Bibliothekaren im Zuge von Bestandsumarbeitungen aufgefallen war, weil es den Stempel der „Bibliothek des Instituts für Sexualwissenschaft / Dr. Magnus-Hirschfeld-Stiftung“ trägt. Der verantwortliche Greifswalder Bibliotheksdirektor Dr. Peter Wolff hatte keinen Zweifel, wer der rechtmäßige Besitzer dieses Buches war und sein sollte: Nach der Zerstörung und Zerschlagung der Bibliothek des Berliner Instituts für Sexualwissenschaft 1933 „restituierte“ er es an uns.

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Raimund Wolfert: Botho Laserstein

Der Lebensweg Botho Lasersteins (1901–1955) ist von vielen Brüchen geprägt. Die Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland, das Exil in Frankreich und das Versteck in einem Kloster während des Zweiten Weltkriegs markieren äußere Zäsuren. Hinzu kommt ein erhebliches inneres Konfliktpotential Lasersteins. Als Jude konvertierte er 1939 zum Katholizismus. Vom Pazifismus, den er im Berlin der Weimarer Republik vertrat, sagte er sich 1934 los, als er unter Verweis auf Lenin zum Widerstand gegen die Nationalsozialisten aufrief. Jahre später bezeichnete Rudolf Leonhard den einstigen Weggefährten als „exkommunistischen, exjüdischen Exanwalt“. Die Konstante im Leben Botho Lasersteins war der Kampf um ein neues Sexualstrafrecht, den er als Jurist und Publizist weitgehend isoliert ausfocht.

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Neu entdeckt: Ludwig Levy-Lenz‘ Grab in München

| Die Grabstätte, © J. Nübling / IKG München & Obb.

Ludwig Levy-Lenz (1889–1966) sah im Sexualleben schlichtweg „das wichtigste Kapitel unseres kurzen Lebens“, und Magnus Hirschfeld war für ihn nicht nur ein „edler und weiser Mensch“, „großer Arzt“ und „Revolutionär“, sondern vor allem ein „Freund und Meister“. In der frühen Nachkriegszeit gehörte Levy-Lenz zu den wenigen im deutschsprachigen Raum, die sich in und mit ihren Schriften um ein würdevolles Angedenken an Hirschfeld bemühten.

In seinen Memoiren Diskretes und Indiskretes (1951) teilte Levy-Lenz mit, er sei Hirschfeld dankbar, „daß er mich so viel Milde, Güte und Einsicht lehrte, daß er mir Duldsamkeit und Toleranz beibrachte und daß er mir jenes Können und Wissen vermittelte, ohne die ich als Sachverständiger vor Gericht nur allzubald versagt hätte.“

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Jens Dobler: Polizei und Homosexuelle in der Weimarer Republik

Binnen weniger Monate konnten die Nationalsozialisten 1933 nahezu die gesamte ehemals blühende Homosexuellenkultur in allen deutschen Großstädten zerschlagen. Nach der Verschärfung des Paragrafen 175 war der massenhaften Verfolgung homosexueller Männer der Weg bereitet. Die Grundlagen für die juristische Ausgrenzung hatten bereits die staatlichen Organe der Weimarer Republik gelegt. Für die Schwulen waren die Zwanzigerjahre keineswegs golden, sondern von einem ständigen Kampf um Emanzipation und Anerkennung geprägt. Die Nazis, die nie einen Hehl aus ihrer Ablehnung der Homosexuellen machten, trieben die Verfolgung voran. Sie konnten auf Personal in den Behörden zurückgreifen, das sie bereitwillig unterstützte – trotz aller herausragenden Ausnahmen, die es auch gab.

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Aus gegebenem Anlass: ein Blick in Magnus Hirschfelds Doktorarbeit

Dissertation | Widmungsexemplar der Dissertation Magnus Hirschfelds für seine Schwester Franziska Mann (Archiv der Magnus-HIrschfeld-Gesellschaft)

Die erste wissenschaftliche Veröffentlichung Magnus Hirschfelds war seine medizinische Doktorarbeit, 1892 an der Berliner Universität vorgelegt und verteidigt: “Ueber Erkrankungen des Nervensystems im Gefolge der Influenza.” In den Jahren 1889/90 und erneut im Winter 1891, während Hirschfeld an dieser Doktorarbeit saß, gab es eine Influenza-Pandemie, deren Beschreibung auf den ersten Seiten der Dissertation sich überaus aktuell liest.

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Magnus Hirschfeld – Pionier der Sexualforschung

Magnus Hirschfeld

Magnus Hirschfeld eröffnete 1919 das Institut für Sexualwissenschaft in Berlin, dem damaligen Zentrum homosexuellen Lebens. 1933 wurde das Institut von Nationalsozialisten geplündert. Ihnen war Hirschfeld dreimal verhasst: als Sozialist, Jude und Homosexueller. 1935 starb Hirschfeld an seinem 65. Geburtstag in Nizza. Hirschfeld-Zitate wie „Die Begriffe übernatürlich, unnatürlich und widernatürlich sind Zeichen mangelnder Naturerkenntnis“ oder „Durch Wissenschaft zur Gerechtigkeit“ haben bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren.

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Die Geschichte von Lili Elbe. Ein Mensch wechselt sein Geschlecht

Buchumschlag

Mit einem Nachwort zur Neuausgabe von Rainer Herrn.

In den 1920er Jahren führt der dänische Maler Einar Wegener mit seiner Frau Gerda, einer ebenfalls erfolgreichen Künstlerin, ein bewegtes Leben zwischen Dänemark, Frankreich und Italien. Als Gerda ihn eines Tages bittet, ihr als Frau verkleidet Modell zu stehen, setzt sie eine Entwicklung in Gang, deren Ende sich keiner von beiden vorstellen kann.

Zum Spaß tritt Einar immer öfter bei gesellschaftlichen Anlässen als geheimnisvolle Frau namens »Lili« auf. Doch aus dem Spiel wird bald ein ernster innerer Konflikt. Schmerzhaft ringt Einar um seine Identität, bis er sich schließlich in Deutschland mehreren Operationen unterzieht, um fortan als Lili Elbe weiterzuleben.

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Friedhofsplan Weißensee: Auf den Spuren Magnus Hirschfelds (2. Auflage)

Unser Faltplan über den Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee aus dem Jahr 2016 war ein großer Erfolg. Nachdem die Erstauflage vergriffen war, haben wir uns entschlossen, den Plan in einer zweiten Auflage wieder zugänglich zu machen. Der Plan dokumentiert neun Gräber von Familienangehörigen und Wegbegleitern Magnus Hirschfelds. Unter den hier Beigesetzten sind Magnus Hirschfelds Schwester, die Schriftstellerin Franziska Mann, Iwan Bloch, Johannes Holzmann und Max Tischler, die jeweils mit kurzen biografischen Skizzen vorgestellt werden.

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Magnus Hirschfelds Exil-Gästebuch 1933–1935

Buchumschlag Gästebuch

Der Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld (1868–1935) führte während seines Exils in Frankreich zwischen 1933 und 1935 ein „Gästebuch“, in das sich nicht nur seine zahlreichen Besucherinnen und Besucher eintrugen. Er nahm dieses Buch auch gelegentlich mit auf Reisen, wenn er selbst privater Gast war oder an Veranstaltungen teilnahm. Das Gästebuch versammelt Einträge von Freundinnen und Freunden wie von flüchtigen Bekannten; prominente Namen stehen neben uns völlig unbekannten.

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Dinge, die wir suchen

Bei der Plünderung des Instituts für Sexualwissenschaft gingen Bibliothek, Archiv und Sammlungen verloren – allerdings nicht komplett. Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft bemüht sich darum, die in alle Welt verstreuten Bücher und Sammlungsgegenstände zu identifizieren und – wenn möglich – nach Berlin zurückzubringen. Hier stellen wir einige Bücher und Objekte vor, die wir aktuell suchen – und geben ein paar Beispiele von wiedergefundenen Exemplaren.

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Digitalisate

Im Internet sind zunehmend Werke von und über Magnus Hirschfeld aus digitalisierten Bibliotheksbeständen frei zugänglich. Erfreulicherweise wächst die Zahl der Digitalisate ständig. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit weisen wir nachstehend auf derartige Bestände hin. Gleichzeitig bitten wir um Ihre Mithilfe. Über Hinweise auf Digitalisate, die wir hier noch nicht erfasst haben bzw. die uns noch nicht zur Kenntnis gelangt sind, würden wir uns sehr freuen.

Wir danken Erwin In het Panhuis für die Überlassung der Datensätze aus seiner Bibliographie. Aktuell sind solche Digitalisate auch über die Datenbank des KVK – Karlsruher Virtueller Katalog auffindbar.

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Veranstaltungen und Einladungen

Auf dieser Seite finden Sie Veranstaltungen und Einladungen im Namen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft. Veranstaltungen anderer Organisationen finden Sie im Menü unter “Veranstaltungen und Publikationen, auf die wir gern aufmerksam machen möchten”.

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Veranstaltungen und Publikationen, auf die wir gern aufmerksam machen möchten

Hier finden Sie eine Reihe ausgewählter Hinweise auf interessante Veranstaltungen und Publikationen, die jedoch ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit oder Objektivität der Auswahl ist:

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