Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft

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Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. wurde 1982 in (West-) Berlin gegründet, um das wissenschaftliche und kulturelle Erbe Magnus Hirschfelds (1868–1935) und seines Instituts für Sexualwissenschaft (1919–1933) zu erforschen und zu bewahren. Seit 1992 betreibt die Gesellschaft die Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft .

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Wir müssen umziehen!

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Allen Mieterinnen und Mietern in der Mohrenstr. 63 wurde zum 31.7.2018 gekündigt. Die für einen zeitgemäßen Brandschutz erforderlichen Umbaumaßnahmen sind laut Vermieter (der BIMA) wirtschaftlich nicht vertretbar, da das Gebäude in einigen Jahren ohnehin einer neuen Nutzung zugeführt werden und dann grundlegend umgebaut werden soll. Uns – wie allen anderen Mieterinnen und Mietern – wurden ersatzweise vergleichbare Räume im rückwärtigen Teil des gleichen Gebäudekomplexes angeboten. Dieser Teil des Häuserblocks wurde bisher vom Bundesnachrichtendienst (BND) genutzt, der die Gebäude Anfang des Jahres verlassen hat. Damit wird sich spätestens zum 1. August unsere Adresse ändern: Taubenstr. 1, 10177 Berlin wird die neue Adresse sein. Ein genaues Datum für den Umzug steht noch nicht fest.

Aktuelle Nachrichten und Veranstaltungshinweise:

Mitteilungen 60 – Juni 2018

Die neueste Ausgabe der Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft ist Ende Juni erschienen. Das Heft bietet Artikel von Manfred Herzer, Hans P. Soetaert und Raimund Wolfert. Hier geht es um Magnus Hirschfelds Devise „Der Liebe und dem Leid geweiht“, Hirschfelds letzten Sekretär Robert Gotthelf Kirchberger und den jungen Mediziner Werner Becker, der sich Anfang der 1950er Jahre anschickte, in die Fußspuren Hirschfelds zu treten. Ein Interview mit Thomas Husemann-Laserstein, dem Sohn des Juristen Botho Laserstein, der Magnus Hirschfeld 1934 in Paris besuchte und sich nach dem Zweiten Weltkrieg für die Entkriminalisierung der männlichen Homosexualität in der Bundesrepublik Deutschland stark machte, rundet das Heft ab.

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Öffentliche Vorstellung der Sonderbriefmarke zum 150. Geburtstag Magnus Hirschfelds

Berlin – 19. Juli 2018, 19.00 Uhr

Sondermarke Hirschfeld | Sonderbriefmarke Magnus Hirschfeld. Gestaltung: Andrea Voss-Acker, Wuppertal. (c) BMF

Der jüdische, sozialdemokratische und schwule Arzt Dr. Magnus Hirschfeld (1868 bis 1935) kämpfte zeit seines Lebens gegen die rechtliche wie soziale Ungleichstellung der Homosexuellen, forschte zur Vielfalt von Sexualität und Geschlecht und war einer der Hauptinitiatoren der ersten homosexuellen Emanzipationsbewegung der Welt. Das Bundesministerium der Finanzen würdigt Hirschfelds Leben und Werk durch die Herausgabe einer Sonderbriefmarke. Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und die Magnus-HIrschfeld-Gesellschaft e.V. laden zur Vorstellung der Sonderbriefmarke am 19. Juli 2018 ein.

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Berliner Bibliotheken im Nationalsozialismus

Berlin – 29. Mai bis 31. Oktober 2018 (außer 9. bis 17. Juni)

Reichstauschstelle | Mitarbeiterin in der  Reichstauschstelle,  1941 (Programmblatt)

Die Ausstellung nimmt exemplarisch sieben ganz unterschiedliche Berliner Bibliotheken in den Blick: Welche Sammlungen wurden von den Nationalsozialisten zerschlagen, welche Einrichtungen geschlossen? Was geschah mit verbotener Literatur in Volksbüchereien und wie ging man in wissenschaftlichen Bibliotheken damit um? Welche Wege nahm das Raubgut von Verfolgten, wer hat davon profitiert? Auch die Ausgrenzung von Nutzerinnen und Nutzern sowie die Entlassung und Diskriminierung von Bibliothekspersonal kommen zur Sprache.

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Presse 150 Jahre

Magnus Hirschfeld zum 150sten

Auf dieser Seite sammeln wir die Presse- bzw. Medienberichterstattung anlässlich des 150. Geburtstags von Magnus Hirschfeld, soweit sie uns bekannt geworden ist. Selbstverständlich erhebt unsere Sammlung von Links aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Kranzniederlegung und Ausstellungseröffnung

Berlin – Kranzniederlegung 14. Mai 2018, 16.00 Uhr

Ausstellungseröffnung 14. Mai 2018, 16.30 Uhr

Anlässlich des 150. Geburtstages von Magnus Hirschfeld lädt die Magnus Hirschfeld-Gesellschaft ein zur Kranzniederlegung am Denkmal in Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 93, mit anschließender Ausstellungseröffnung “Magnus Hirschfelds Gästebuch 1933–1935” im Rathaus Charlottenburg.

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Erotik der Dinge – The Eroticism of Things

Berlin – 3. Mai – 27. August 2018

Die Ausstellung Erotik der Dinge widmet sich der materiellen und immateriellen Produktion von Erotik. Form und Farbe, Zweck und Gebrauch, implizite Anspielung und explizite Darstellung machen Dinge zum Gegenstand erotischer Phantasien, aber auch zu beredten Zeugnissen einer Kulturgeschichte der Sexualität.

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Termine zum Hirschfeld-Jahr 2018–2019

– verschiedene Daten/various dates

Für die Jubiläumsjahre 2018 und 2019 stehen die ersten Termine fest, an denen die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft oder einzelne ihrer Mitglieder beteiligt sind.
Eine Übersicht zum Download befindet sich nebenstehend (wird laufend aktualisiert).

For the anniversary years 2018 and 2019, the first dates are fixed, in which the Magnus Hirschfeld Society or some of her members are involved.
An overview for download can be found on the right side (will be updated frequently).

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Gay History Map: Hirschfelds Berlin

Hans Bergemann hat für die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und in Zusammenarbeit mit dem queeren Stadtmagazin Siegessäule eine „Gay History Map: Hirschfelds Berlin“ erarbeitet. Sie ist rechtzeitig zum bevorstehenden Hirschfeld-Jahr 2018/19 erschienen und liegt der Siegessäule (Ausgabe Mai 2018) sowie dem L-MAG (Ausgabe Mai/Juni 2018) gratis bei. Der Stadtplan zeigt historische und zeitgenössische Orte in Berlin, die mit dem Lebensweg und Werk Magnus Hirschfelds, seiner Familienmitglieder, Freunde und Mitarbeiter_innen in Beziehung stehen. Umfangreiche Anmerkungen erläutern „Hirschfelds Berlin“.

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Kevin Dubout: Der Richter und sein Tagebuch

Der Straßburger Jurist Eugen Wilhelm (1866–1951) war ein wichtiger Protagonist der ersten deutschen Homosexuellenbewegung, an deren Bestrebungen er sich – oft unter dem Pseudonym Numa Praetorius – beteiligte. Sein Tagebuch gewährt einen umfassenden Einblick in die Selbstwahrnehmung und subkulturelle Lebenswelt eines gleichgeschlechtlich begehrenden Mannes und frankophilen Elsässers im deutschen Kaiserreich um 1900. Anhand des hier erstmals ausgewerteten Selbstzeugnisses legt die Studie die erste systematische Untersuchung von Wilhelms Leben und Wirken vor.

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Arthur Kronfeld (1886–1941)

Das jüngste Heft der Zeitschrift Luzifer-Amor – Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse (Heft 60, 2017) widmet sich Arthur Kronfeld, einem der Mitbegründer des Instituts für Sexualwissenschaft, der dort von 1919 bis 1926 wirkte.

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Not Straight from Germany

The book investigates the role of sex and sexuality in early 20th-century German culture, and how this past continues to shape the present.

Magnus Hirschfeld’s Institute for Sexual Science was founded in Berlin in 1919 as a place of research, political advocacy, counseling, and public education. Inspired by the world’s first gay rights organizations, it was closely allied with other groups fighting for sexual reform and women’s rights, and was destroyed in 1933 as the first target of the Nazi book burnings. Not Straight from Germany examines the legacy of that history, combining essays and a lavish array of visual materials. Scholarly essays investigate the ways in which sex became public in early 20th-century Germany, contributing to a growing awareness of Hirschfeld’s influence on histories of sexuality while also widening the perspective beyond the lens of identity politics.

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Ein Spenden-Experiment

Obwohl die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft sonst nicht auf dem Gebiet der (a)sozialen Medien aktiv ist, haben wir kürzlich ein Experiment zur Spendensammlung mit dem Portal Smoost gestartet. Smoost bündelt unter dem Schlagwort „Einfach kostenlos helfen“ Werbeanzeigen für Smartphones. Neu: Seit kurzem sind auch Internet-Einkäufe über die Platform möglich. 75% der Vermittlungsprovision gehen dann an das ausgewählte Projekt.

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Zweierlei Erinnerung – ?

Großer Zulauf im Tiergarten bei der Enthüllung des Denkmals für die erste deutsche Homosexuellenbewegung – und nur ein paar versprengte Unentwegte drei Tage später am Gedenkort Klinkerwerk/KZ Sachsenhausen. Wo waren die LSBTIQ*Organisationen, die ihren Daseinszweck aus dem “Nie wieder” beziehen, anlässlich des 75. Jahrestages der Mordaktion im KZ-Aussenlager Klinkerwerk?

Neu: Mit einem Link zur Video-Dokumentation der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Mordaktion im Klinkerwerk

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Science Friday Podcast: Born This Gay

At the turn of the 20th century, a German doctor sets out to prove that homosexuality is rooted in biology – but his research has consequences he never intended.

Written by Lauren Young, published on May 23, 2017

In pre-Nazi Germany, a doctor named Magnus Hirschfeld sets out to take down Paragraph 175, a law against “unnatural fornication” between men. Hirschfeld’s plan is to scientifically prove that homosexuality is natural, and that lesbians and gay men might be born gay – but his idea ends up falling into the wrong hands.

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Heike Bauer: The Hirschfeld Archives

Influential sexologist and activist Magnus Hirschfeld founded Berlin’s Institute of Sexual Sciences in 1919 as a home and workplace to study homosexual rights activism and support transgender people. It was destroyed by the Nazis in 1933. This episode in history prompted Heike Bauer to ask, Is violence an intrinsic part of modern queer culture?

The Hirschfeld Archives answers this critical question by examining the violence that shaped queer existence in the first part of the twentieth century.

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Gender and Black Revolutionaries

Ein Film von Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule in Berlin als Beitrag zum Queer History und Black History Month 2017

Queer History Month im Februar? Ist da nicht auch Black History Month? Für die Schüler*innen der Nelson-Mandela-Schule war daher klar: Ein Projekt mit ihnen soll beides berücksichtigen – schwarze und queere Geschichte in Berlin. Die Grundidee war geboren. Im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit Giuseppina Lettieri und Tino Kandal vom Projekt Diversity Box aus der Idee ein Projekt für den Queer History Month 2017.

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Friedhofsplan Weißensee: Auf den Spuren Magnus Hirschfelds

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft hat einen Faltplan über den Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee erstellt, auf dem neun Gräber von Familienangehörigen und Wegbegleitern Magnus Hirschfelds dokumentiert sind. Unter den hier Beigesetzten sind Magnus Hirschfelds Schwester, die Schriftstellerin Franziska Mann, Iwan Bloch, Johannes Holzmann und Max Tischler, die jeweils mit kurzen biografischen Skizzen vorgestellt werden.

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Forschungsergebnisse zur Homosexuellenverfolgung in Rheinland-Pfalz nach 1945

Am 23. Januar 2017 stellte das rheinland-pfälzische Familienministerium in Mainz die Ergebnisse einer umfassenden Studie zur Aufarbeitung der Verfolgungs- und Repressionsgeschichte von Schwulen und Lesben im Rheinland-Pfalz der Nachkriegszeit vor, wie es sie bislang in einem Flächenland nicht gegeben hat. Die Studie wurde vom Institut für Zeitgeschichte München – Berlin in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld durchgeführt und von den Historiker_innen Dr. Kirsten Plötz und Dr. Günter Grau erstellt.

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Dinge, die wir suchen

Bei der Plünderung des Instituts für Sexualwissenschaft gingen Bibliothek, Archiv und Sammlungen verloren – allerdings nicht komplett. Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft bemüht sich darum, die in alle Welt verstreuten Bücher und Sammlungsgegenstände zu identifizieren und – wenn möglich – nach Berlin zurückzubringen. Hier stellen wir einige Bücher und Objekte vor, die wir aktuell suchen – und geben ein paar Beispiele von wiedergefundenen Exemplaren.

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"Through Science to Justice": Magnus Hirschfeld and Germany's LGBT Rights Movement

Documentary for National History Day 2015 with the theme of “Leadership and Legacy”. This short clip (10 min) gives a good first impression of Hirschfeld’s live and work and of his impact on the LGBTIQ* movement.

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Digitalisate

Im Internet sind zunehmend Werke Magnus Hirschfelds aus digitalisierten Bibliotheksbeständen frei zugänglich. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit weisen wir nachstehend auf derartige Bestände hin.

Wir danken Erwin In het Panhuis für die Überlassung der Datensätze aus seiner Bibliographie. Aktuell sind solche Digitalisate international auch über die Datenbank des KVK – Karlsruher Virtueller Katalog auffindbar.

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Fünf Briefe von Magnus Hirschfeld an Grete Meisel-Hess

Mit Hilfe freundlicher Sponsorinnen und Sponsoren konnte die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft kürzlich fünf Briefe von Magnus Hirschfeld an die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess (1879–1922) erwerben.

Die Schriftstellerin Grete Meisel-Hess lebte seit 1908 in Berlin. Die Briefe stammen aus der Zeit zwischen 1914 und 1919, der erste handschriftlich verfasst, die anderen maschinenschriftlich mit einem persönlichen Gruß und Unterschrift. Es geht um Verabredungen zu Gesprächen und persönlicher Beratung, eine Vortragseinladung, den Austausch über ein Manuskript, und im letzten Schreiben bittet Hirschfeld um ein größeres Portraitfoto der Autorin mit einer Widmung, das er in den Bibliotheksräumen des neuen Instituts für Sexualwissenschaft aufhängen möchte.

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