Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Veranstaltungen und Einladungen

Ulrike Lunacek: „Es ist normal, anders zu sein“

Ulrike Lunacek | Ulrike Lunacek14. November 2018, 19:00 Uhr

100 Jahre nach der Gründung des Instituts für Sexualwissenschaft durch Magnus Hirschfeld haben Lesben, Schwule, Bi-, Trans- und Intersexuelle in weiten Teilen Europas an gesetzlicher und gesellschaftspolitischer Gleichstellung viel erreicht. Die EU und europäische Gerichte haben vielfach LSBTI*-Rechte befördert. Mehr noch: In Irland wurde per Volksabstimmung mit starker Mehrheit die „Ehe für alle“ durchgesetzt. Im nationalkonservativ regierten Polen wünschen sich viele, dass ein offen schwuler Politiker, heute Bürgermeister einer Stadt mit knapp 100.000 Einwohnern, 2020 Präsidentschaftskandidat wird. Gleichzeitig sehen Anhänger*innen von Rechtspopulismus und religiösem Fundamentalismus durch „Gender-Ideologie“ und angebliche „Privilegien für Lesben und Schwule“ sogenannte traditionelle Werte bedroht. Wie kann es in Europa gelingen, Mut statt Angst zu fördern sowie Demokratie und Freiheiten weiter zu entwickeln? Ulrike Lunacek, bekennende Europäerin, setzt sich in ihrem Vortrag mit dieser Frage zum Auftakt der „Rainbow Lectures“ auseinander.

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ALMS-Konferenz Berlin 2019 "Queering Memory"

Konferenz-Logo27.-29. Juni 2019

Die ALMS-Konferenz 2019 “Queering Memory” findet vom 27. bis 29. Juni 2019 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin statt: Gefeiert wrid damit das 100jährige Gründungsjubiläum des Instituts für Sexualwissenschaft – am historischen Ort. Dort, wo heute das Haus der Kulturen der Welt steht, befand sich von 1919 bis 1933 Magnus Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft. Eine Ankündigung der Konferenz (auf Englisch) befindet sich auf der neuen Konferenz-Webseite und auf Facebook.

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Öffentliche Vorstellung der Sonderbriefmarke zum 150. Geburtstag Magnus Hirschfelds

Sondermarke Hirschfeld | Sonderbriefmarke Magnus Hirschfeld. Gestaltung: Andrea Voss-Acker, Wuppertal. (c) BMF19. Juli 2018, 19.00 Uhr

Der jüdische, sozialdemokratische und schwule Arzt Dr. Magnus Hirschfeld (1868 bis 1935) kämpfte zeit seines Lebens gegen die rechtliche wie soziale Ungleichstellung der Homosexuellen, forschte zur Vielfalt von Sexualität und Geschlecht und war einer der Hauptinitiatoren der ersten homosexuellen Emanzipationsbewegung der Welt. Das Bundesministerium der Finanzen würdigt Hirschfelds Leben und Werk durch die Herausgabe einer Sonderbriefmarke. Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und die Magnus-HIrschfeld-Gesellschaft e.V. laden zur Vorstellung der Sonderbriefmarke am 19. Juli 2018 ein.

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Kranzniederlegung und Ausstellungseröffnung

Kranzniederlegung 14. Mai 2018, 16.00 Uhr

Ausstellungseröffnung 14. Mai 2018, 16.30 Uhr

Anlässlich des 150. Geburtstages von Magnus Hirschfeld lädt die Magnus Hirschfeld-Gesellschaft ein zur Kranzniederlegung am Denkmal in Charlottenburg, Otto-Suhr-Allee 93, mit anschließender Ausstellungseröffnung “Magnus Hirschfelds Gästebuch 1933–1935” im Rathaus Charlottenburg.

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Ilan H. Meyer: Research on mental health of sexual and gender minorities: Overview and historical context

8. Mai 2018, 19.00 Uhr

Anlässlich des 150. Geburtstags von Magnus Hirschfeld veranstaltet die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft gemeinsam mit der Initiative Queer Nations e.V. eine Queer Lecture mit einem entfernten Verwandten von Magnus Hirschfeld. Ilan H. Meyer war Professor of Sociomedical Sciences, Columbia University Mailman School of Public Health in New York und arbeitet jetzt als Williams Senior Scholar for Public Policy am Williams Institute der UCLA School of Law in Los Angeles.

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Termine zum Hirschfeld-Jahr 2018–2019

verschiedene Daten/various dates

Für die Jubiläumsjahre 2018 und 2019 stehen die ersten Termine fest, an denen die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft oder einzelne ihrer Mitglieder beteiligt sind.
Eine Übersicht zum Download befindet sich nebenstehend (wird laufend aktualisiert).

For the anniversary years 2018 and 2019, the first dates are fixed, in which the Magnus Hirschfeld Society or some of her members are involved.
An overview for download can be found on the right side (will be updated frequently).

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Buchpräsentation Manfred Herzer: Magnus Hirschfeld und seine Zeit

5. April 2018, 19.30 Uhr

Dieses Buch erzählt von Leben und Werk des jüdischen, sozialdemokratischen und schwulen Arztes Magnus Hirschfeld, der am Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin die weltweit erste Emanzipationsbewegung der Homosexuellen initiierte, nach dem Weltkrieg 1919 das erste Institut für Sexualwissenschaft eröffnete und mit seinem schriftstellerischen Oeuvre ein maßgeblicher Pionier der Sexologie gewesen ist. Von den Nazis bereits 1931 zur Emigration gezwungen, musste er die Zerstörung seines Lebenswerks durch die Nazis, die Plünderung des Instituts, Verbot und Verbrennung seiner Bücher ohnmächtig im französischen Exil erleben. – Die ausführliche wissenschaftliche Ausgabe der Biografie Magnus Hirschfelds und die zugleich die erste und maßgebliche Arbeit zu dieser zentralen Figur der schwulen und lesbischen Emanzipation darstellt.

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Buchvorstellung - Lesung mit Manfred Herzer

12. Januar 2018, 20.30 Uhr

Manfred Herzers neue Biografie Magnus Hirschfelds “Magnus Hirschfeld und seine Zeit” ist im Herbst 2017 im Verlag De Gruyter Oldenbourg erschienen. Der Autor stellt das Buch am 12. Januar 2018 um 20.30 Uhr im Buchladen Prinz Eisenherz in Berlin vor.

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Einladung zur Gedenkveranstaltung anlässlich des 149. Geburtstags Magnus Hirschfelds

Sonntag, 14. Mai 2017, 11.30 Uhr

Am kommenden Sonntag, dem 14. Mai 2017, jähren sich der 149. Geburtstag und der 82. Todestag von Dr. Magnus Hirschfeld (1868-1935). Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg laden aus diesem Anlass zusammen mit Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann und weiteren Engagierten zu einer Gedenkveranstaltung ein. Diese findet um 11.30 Uhr an der Stele in der Otto-Suhr-Allee 93 in Berlin-Charlottenburg statt.

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Bruno Vogel: Nirgendwo daheim

26. April 2017, 19:00 Uhr

Am 26. April 2017 widmet das Leipziger Antiquariat einem zu Unrecht fast vergessenen Autor eine Lesung. Der Leipziger Schriftsteller Bruno Vogel (1898–1987) hat sich vor allem mit seinen beiden Büchern Es lebe der Krieg! (1925) und Alf (1929) einen prominenten Platz in der Geschichte der deutschsprachigen Literatur erworben: als Antikriegsschriftsteller und Vertreter einer Literatur, in der wie selbstverständlich der positive Wert homosexueller Empfindungen ausgedrückt wird. Für seine Zeit progressiv und kontrovers, geliebt und gehasst, ist Bruno Vogel heute ein nahezu Unbekannter.

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„Umweht von den Schatten der teuren Toten“

22. März 2017

Am 22. März 2017 hat die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Museum* und dem Lesbenarchiv Spinnboden vier Stolpersteine verlegt. Erinnert wird auf diese Weise an Alice Carlé (1902–1943), ihre Schwester Charlotte und ihre Eltern Margarete und Nathan Moritz. Alle vier wurden von den Nationalsozialisten ermordet – Alice und Charlotte im Konzentrationslager Auschwitz, Margarete und Nathan Moritz Carlé im Ghetto Theresienstadt.

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Einladung zur Verlegung von vier Stolpersteinen

22. März 2017, 10:05 Uhr

Am 22. März 2017 verlegt die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Schwulen Museum* und dem Lesbenarchiv Spinnboden vier Stolpersteine. Geehrt werden sollen auf diese Weise Alice Carlé (1902–1943), ihre Schwester Charlotte (1901–1943) und ihre Eltern Nathan Moritz (1872–1942) und Margarete Carlé (1871–1943). Alice Carlé war ab etwa 1938 mit der lesbischen Journalistin Eva Siewert (1907–1994) liiert, die ihrer Freundin in der unmittelbaren Nachkriegszeit in mindestens zwei Erzählungen ein berührendes Denkmal gesetzt hat.

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Im Gedenken an Alice Carlé und ihre Angehörigen

Donnerstag, 9. Februar 2017, 19:00 Uhr

Am 9. Februar 2017 richtet die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft zusammen mit dem Schwulen Museum* und dem Lesbenarchiv Spinnboden einen Benefiz-Abend aus. Die Veranstaltung findet im Vorfeld der Verlegung von vier Stolpersteinen für Alice Carlé, ihre Schwester Charlotte und ihre Eltern Nathan Moritz und Margarete Carlé im März 2017 statt. Nach einer Begrüßung durch Katja Koblitz im Namen des Schwulen Museums* wird Raimund Wolfert über die Wege der Forschung zur Familie Carlé sprechen. Im Anschluss liest die Schauspielerin Sigrid Grajek zwei Erzählungen der lesbischen Journalistin Eva Siewert (1907–1994), in denen Siewert sich dem Schicksal ihrer Freundin Alice Carlé gewidmet hat.

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Gedenken an Magnus Hirschfeld in Magdeburg

8. Dezember 2016, 19:30 Uhr

Eine Veranstaltung des LSVD Sachsen-Anhalt mit Unterstützung der Landeshauptstadt Magdeburg. Aus der Ankündigung der Veranstalter: „Diesmal geht es um den Namensgeber der Festtage, Dr. Magnus Hirschfeld. Wir haben den Publizisten, Wissenschaftshistoriker und Mit-Gründer der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft Ralf Dose eingeladen um uns das Leben und das Wirken des Sexualforschers und Mitbegründers der ersten Homosexuellen-Bewegung näher zu bringen.”

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Vortrag über Magnus Hirschfeld

1. Dezember 2016, 18:30 Uhr

Auf Einladung von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Hochschule Merseburg, und des Begegnungs- und Beratungszentrums “lebensart” e.V., Halle hält Ralf Dose am 1. Dezember 2016 in Merseburg einen Vortrag über Magnus Hirschfeld.

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Stolperstein für Dr. Felix Abraham

Samstag, 12. November 2016

Am 12. November 2016 wurde vor dem Haus Gritznerstraße 78 in Berlin-Steglitz ein Stolperstein für Dr. Felix Abraham (1901–1937) verlegt. Abraham kam Ende der 1920er Jahre als letzter der noch von Magnus Hirschfeld persönlich berufenen Ärzte an das Institut für Sexualwissenschaft. Hier machte er sich vor allem durch die Beratung von Transvestiten und Transsexuellen einen Namen.

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Einladung zur Verlegung eines Stolpersteins für Dr. Felix Abraham

12. November 2016, 9:45 Uhr

Aus Anlass der Verlegung eines Stolpersteins für Dr. Felix Abraham (1901–1937) lädt die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft zu einer kleinen Feierstunde ein. Musikalisch wird die Zeremonie durch liturgische Gesänge von Dov-Bernhard Galmor-Geier begleitet. Es spricht Raimund Wolfert.

Achtung! Es wird darum gebeten, möglichst schon um 9.30 Uhr vor Ort zu sein, da der Stolperstein im Zuge der engen Terminplanung Gunter Demnigs auch einige Minuten früher als geplant verlegt werden kann.

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Ein unwillkommenes Geschenk – Dr. jur. Hans Holbein und die Holbein-Stiftung

22.10.2016; 27.10.2016; 23.11.2016

Dr. jur. Hans Holbein (1864 Apolda – 1929 Weimar) war langjähriges Mitglied des Wissenschaftlich-humanitären Komitees (WhK) von Magnus Hirschfeld und von 1907 bis zu seinem Tode auch Mitglied des sogenannten Obmännerkollegiums des WhK. 1919 schenkte er der Universität Jena eine größere Summe mit der Auflage, aus den Erträgen der Holbein-Stiftung einen Lehrauftrag zur Sexualwissenschaft (mit besonderer Berücksichtigung der Bi- und Homosexualität) zu finanzieren.

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Einladung zur Gedenkveranstaltung in der Otto-Suhr-Allee

14. Mai 2016, 11.00 Uhr

Auch in diesem Jahr laden das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, der LSVD und die Schwusos zur Gedenkfeier für Magnus Hirschfeld aus Anlass seines 148. Geburts- und 81. Todestages ein. Ort der Veranstaltung ist traditionell die von August Jäkel und Emanuel Scharfenberg geschaffene Gedenkstele am Ort des früheren Wohnhauses von Magnus Hirschfeld, dem Gründungsort des Wissenschaftlich-humanitären Komitees. Ansprache: Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann

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Stolperstein für Karl Giese

Dienstag, 9. Februar 2016

Am 9. Februar 2016 wurde vor dem Haus der Kulturen der Welt in Berlin ein Stolperstein für Karl Giese (1898–1938) verlegt. Giese lernte Magnus Hirschfeld im Alter von etwa 20 Jahren kennen und wurde sein Lebensgefährte. Ab 1919 war er Sekretär und später Leiter der Bibliothek und des Archivs am Institut für Sexualwissenschaft. Am 16. März 1938 – knapp drei Jahre nach dem Tod Hirschfelds in Nizza und nur wenige Tage nach dem sogenannten „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich – nahm sich Karl Giese im tschechischen Brünn (Brno) das Leben.

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Einladung zur Verlegung eines Stolpersteins für Karl Giese

Dienstag, 9. Februar 2016, 11:40 Uhr

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft lädt zur Verlegung eines Stolpersteins für Karl Giese (1898–1938) vor dem Haus der Kulturen der Welt ein. Es sprechen Raimund Wolfert (für die MHG), Dr. Katinka Bhagwati (für das HKW) und Hans Soetaert (Historiker, Gent/Belgien).

Achtung! Es wird darum gebeten, trotz der kalten Witterung möglichst schon um 11.20 Uhr vor Ort zu sein, da der Stolperstein im Zuge der engen Terminplanung Gunter Demnigs auch einige Minuten früher als geplant verlegt werden kann.

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Jahrestagung des Fachverbandes Homosexualität und Geschichte

25. bis 27. September 2015

Die diesjährige Jahrestagung des Fachverbandes Homosexualität und Geschichte e.V. (FHG) fand vom 25. bis zum 27. September 2015 in Berlin statt. Sie war sehr gut besucht, brachte schöne Begegnungen und gute Gespräche mit sich und bot nicht zuletzt ein ansprechendes Programm. Eröffnet wurde die Tagung am Freitagnachmittag durch ein Gespräch mit Dr. Daniel Baranowski zum Zeitzeugenprojekt der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH). Im Anschluss lud Rui Vilela zur Filmpräsentation „Max Tischler“ in die Räume der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft ein.

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Jahrestagung des Fachverbandes Homosexualität und Geschichte

25.-27. September 2015

Die diesjährige Jahrestagung des Fachverbandes Homosexualität und Geschichte e.V. (FHG) findet vom 25. bis zum 27. September 2015 in Berlin statt, zum Teil in den Räumen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und im Schwulen Museum*. Die Veranstaltungen an den ersten beiden Tagen sind öffentlich.

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Grabsteinweihe in Berlin-Weißensee

6. Juli 2015

Am Vormittag des 6. Juli 2015 weihte Kantor Jochen Fahlenkamp den restaurierten Grabstein für Dr. Max Tischler (1876–1919) auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee ein. Unser Mitarbeiter Raimund Wolfert hielt eine Rede zum Gedenken an Max Tischler, die durch einfühlsame Worte und liturgische Gesänge von Jochen Fahlenkamp eingerahmt wurde. Wir sind stolz und froh, dass wir so der schwul-lesbischen Emanzipationsbewegung einen neuen Gedenkort übergeben konnten.

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Einladung zur Grabsteinweihe für Dr. Max Tischler

6. Juli 2015, 10:30 Uhr

Aus Anlass der Steinweihe mit Kantor Jochen Fahlenkamp laden wir Sie zu einer kleinen Feierstunde auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee ein.

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amori et dolori sacrum – „Der Liebe und dem Leid geweiht"

14. Mai 2015, 10.30 - 13.00 Uhr

Eine Gedenkveranstaltung zum 80. Todestag von Magnus HIrschfeld (1868–1935) und zur Erinnerung an die Kunstsammlerin Naomi Wilzig (1934–2015)

Festvorträge: Prof. Dr. Jonathan Katz, State University New York und Leslie Lohmann Museum New York: Completing the Circle: The Migration, and Return, of Sexuality Studies to Berlin, Dr. Rainer Herrn, Institut für Geschichte der Medizin, Charité Berlin: Eros im Museum – Die Sammlungen des Instituts für Sexualwissenschaft

Bildimpressionen aus der Ausstellung

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Magnus Hirschfelds 80. Todestag

14. Mai 2015, 12.00 Uhr

Einladung zur Gedenkveranstaltung an der Stele in der Otto-Suhr-Allee 93

Am Donnerstag, dem 14. Mai 2015, jähren sich der 80. Todestag und der 147. Geburtstag von Dr. Magnus Hirschfeld. Der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann, lädt aus diesem Anlass zusammen mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und dem Lesben- und Schwulenverband um 12 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung an der Stele in der Otto-Suhr-Allee ein.

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Ralf Dose: „Auf frohes Wiedersehen in einem besseren Deutschland“

Dienstag, 14. Oktober 2014, 19.00 Uhr

„Auf frohes Wiedersehen in einem besseren Deutschland“ schrieb Magnus Hirschfeld schon 1932 auf ein Erinnerungsfoto aus Marienbad für seine Nichte Gerda Hauck. Er hat kein besseres Deutschland mehr gesehen, und sein Nachlass wurde in alle Winde zerstreut. Die Edition seines Testaments (Berlin: Hentrich & Henrich 2013) geht den Spuren von Hirschfelds Vermächtnis nach und erzählt Geschichten vom Suchen und Finden. Ralf Dose berichtet über die spannende Suche nach Spuren Magnus Hirschfelds in der Alten wie der Neuen Welt und stellt das Testament Magnus Hirschfelds vor.

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Raimund Wolfert: Alf. Eine Skizze.

Dienstag, 9. September 2014, 19.00 Uhr

Bruno Vogels Alf ist ein antimilitaristischer Jugendroman und ein Klassiker der homosexuellen Emanzipationsliteratur mit einer ganz besonderen Rezeptionsgeschichte. Nach der Erstausgabe 1929 im Berliner Asy-Verlag (die zweite Auflage erfolgte bereits 1931, die dritte 1977) brachte zuletzt 2011 der Hamburger Verlag Männerschwarm den Roman in seiner Reihe Bibliothek rosa Winkel wieder heraus. Raimund Wolfert stellt den Roman Alf vor und berichtet über seine Forschungen zum Lebensweg Bruno Vogels.

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Ralf Dose and Steven Thrasher: Born this way

18. März 2014 6:30-8:00 pm

Magnus Hirschfeld (1868-1935) was a pioneer in the fight for sexual equality and women’s rights. Utilizing the motto “Through Science Toward Justice,” Hirschfeld founded the Scientific Humanitarian Committee in Germany to defend the rights of homosexuals, as well as the decriminalization of abortion. By 1933, Hirschfeld became a target of the Nazis and was forced into exile. As conservative politicians from Texas to Uganda try to push back any gains won by the LGBT movement, Hirschfeld’s work and legacy is being re-examined by a new generation of activists and scholars. Join us as the Rosa Luxemburg Stiftung—New York Office welcomes Ralf Dose, director of the Magnus Hirschfeld Society in Berlin and author of the seminal biography Magnus Hirschfeld: The Origin of the Gay Liberation Movement.

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Gedenkveranstaltung zum 75. Todestag Magnus Hirschfelds am Mahnmal für die Bücherverbrennung

10. Mai 2010, 15.30 Uhr

Sein Lebenswerk sei “rassischer Unzucht” gewidmet, er selbst “ein Schnüffler im Schlick der Pornografie”. Mit diesen Worten schmähten die Nazis einen der bekanntesten Sexualforscher Berlins, den jüdischen Arzt Magnus Hirschfeld. Sein weltberühmtes Institut für Sexualwissenschaft und seine Sammlungen wurden am 6. Mai 1933 verwüstet, seine Werke wenige Tage später, am 10. Mai, Opfer der schändlichen Bücherverbrennung.

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Der Sexualreformer Magnus Hirschfeld (1868-1935). Ein Leben im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft

11.- 13. Mai 2003

Internationale Tagung
Eine Veranstaltung des Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien in Verbindung mit Kulturwissenschaftliches Seminar der Humboldt Universität zu Berlin Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V
11.-13. Mai 2003
Altes Rathaus Potsdam

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Buchpräsentation "NS-Opfer unter Vorbehalt. Homosexuelle Männer in Berlin nach 1945"

Mittwoch, 25. Juni 2003

Es ist die erste wissenschaftliche Studie, die sich mit dem Schicksal verfolgter Homosexueller nach dem Ende der NS-Diktatur befaßt. Anhand von Fallstudien haben die Autoren die vergeblichen Bemühungen um strafrechtliche Rehabilitierung und Entschädigung sowie den Kampf gegen das weitergeltende Strafrecht verdeutlicht. Für die Verfolgten war die Verfolgung nicht zu Ende. Mit den Worten, “Die Hitlerei vernichtet mich erst jetzt …” brachte der Jurist Dr. Kurt Gudell seine Wut und Verzweifelung zum Ausdruck, als Opfer der Homosexuellenverfolgung weiterhin ausgegrenzt, diffamiert und abgewiesen zu werden.

Eine Veranstaltung des Landesarchivs Berlin, des Aktionsbündnisses MAGNUS-HIRSCHFELD-STIFTUNG und des Schwulen Museums in Berlin mit Unterstützung des LIT-Verlags Münster

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