Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Was uns sonst bewegt

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Besucherinnen und Besucher, Umzüge, Fundstücke….

Trauerfeier für Dr. Hans-Günter Klein

Berlin – 22. Juni 2016, 11.00 Uhr

Dr. Hans-Günter Klein | Dr. Hans-Günter Klein 2005 (Foto: Hans Bergemann)

Dr. Hans-Günter Klein war eines der Gründungsmitglieder der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und von 1983 bis 2005 Mitglied ihres Vorstands. In seinem Wohn- und Arbeitszimmer in der Schlüterstraße 55 in Charlottenburg wurde die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft als Verein gegründet.

Durch seine Freundschaft mit Kurt Hiller, den er während seines Studiums in Hamburg getroffen hatte, gehörte Hans-Günter Klein zu den wenigen Menschen, die noch eine persönliche Verbindung zu den früheren Mitarbeitern Magnus Hirschfelds hatten. Er hat sich – und uns – die Weitergabe dieser Tradition als Aufgabe gestellt.

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Mit Roy Silber in Weißensee

Berlin – 17. Juni 2016

| Roy Silber am Grabstein seines Urgroßvaters (Foto: R. Wolfert)

Mitte Juni 2016 waren Roy Silber – der Urenkel Max Tischlers – und seine Frau Shlomit zusammen mit ihrer knapp einjährigen Tochter aus Ramat Gan (Israel) zu Besuch in Berlin. Für den 17. Juni hatten wir uns zu einem Ausflug nach Weißensee verabredet, um auf dem Jüdischen Friedhof Max Tischlers zu gedenken. Tischler war Anfang des 20. Jahrhunderts Vorstandsmitglied im Wissenschaftlich-humanitären Komitee gewesen. Er starb am 20. Juli 1919.

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Familienbesuch

Cohens 2001 vergrößern
Gaby und Leon Cohen 2001 zu Besuch in der Forschungsstelle
Magnus Hirschfelds Großnichte Gaby Cohen geb. Hauck gehört zu den wenigen Familienangehörigen Magnus Hirschfelds, die den Nazis entkommen konnten und die Shoah überlebt haben. Die Familie lebt heute in Australien. Gaby Cohen und ihr Mann Leon besuchten die Magnus HIrschfeld Gesellschaft zum ersten Mal im Jahre 2001. 2009 kamen beide zusammen mit ihrer Tochter Linda erneut nach Berlin, und anläßlich ihres 75. Geburtstags 2013 brachte Gaby Cohen ihre ganze Familie mit. Es gab einen Geburtstagsempfang im Berliner Rathaus, eine lange Wanderung zu den Gräbern der Familie auf dem Jüdischen Friedhof in Weissensee, und das Centrum Judaicum erhielt eine opulente Familienbibel aus dem Besitz des Urgroßvaters Hermann Hirschfeld als Geschenk. Mit der Familie haben wir natürlich aiuch die Denkmale für den Großonkel Magnus Hirschfeld und das Institut besucht und einen Spaziergang am Magnus-Hirschfeld-Ufer unternommen. Nach der Rückkehr nach Melbourne hat Gaby Cohen dafür gesorgt, dass auch für ihre mütterlichen Großeltern, Georg und Zerline Marcuse, die in der Shoah ermordet wurden, Stolpersteine in Berlin verlegt wurden.

Umzug der Forschungsstelle

Schon länger war klar, dass der beschränkte Raum der Forschungsstelle in der Chodowieckistr. 41 im Prenzlauer Berg nicht mehr ausreichte, um Archiv und Bibliothek unterzubringen; die früher einmal vorhandenen Arbeitsplätze waren längst überwuchert von Ablagehaufen. Deshalb haben wir – trotz schwerer Bedenken wegen der finanziellen Belastung – das Angebot angenommen, ab Januar 2013 zwei größere helle Räume in der zweiten Etage der Mohrenstraße 63 zu mieten. Dieser Schritt war nur möglich, weil unsere Mitglieder und freundliche Sponsoren uns mit finanziellen Zuwendungen den Start für zwei Jahre ermöglicht haben. Langfristig gesichert ist die Forschungsstelle damit noch nicht, wir bemühen uns weiter um Förderungen.

Vorher:

Nachher: