Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Gedenkveranstaltungen

Seit 2013 organisieren der Spinnboden – Lesbenarchiv und Bibliothek und die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft eine Gedenkveranstaltung für die im Nationalsozialismus verfolgten lesbischen Frauen.

Der Gesprächskreis Homosexualität der Ev. Advent-Zachäus Kirchengemeinde lädt jährlich zum Jahrestag der Befreiung vom Faschismus zu einer Gedenkveranstaltung in die Gedenkstätte Sachsenhausen ein.


Buchpräsentation "NS-Opfer unter Vorbehalt. Homosexuelle Männer in Berlin nach 1945"

Berlin – Mittwoch, 25. Juni 2003

Wowereit im Landesarchiv | Klaus Wowereit im Landesarchiv Berlin (Foto: Ralf Dose)

Es ist die erste wissenschaftliche Studie, die sich mit dem Schicksal verfolgter Homosexueller nach dem Ende der NS-Diktatur befaßt. Anhand von Fallstudien haben die Autoren die vergeblichen Bemühungen um strafrechtliche Rehabilitierung und Entschädigung sowie den Kampf gegen das weitergeltende Strafrecht verdeutlicht. Für die Verfolgten war die Verfolgung nicht zu Ende. Mit den Worten, “Die Hitlerei vernichtet mich erst jetzt …” brachte der Jurist Dr. Kurt Gudell seine Wut und Verzweifelung zum Ausdruck, als Opfer der Homosexuellenverfolgung weiterhin ausgegrenzt, diffamiert und abgewiesen zu werden.

Eine Veranstaltung des Landesarchivs Berlin, des Aktionsbündnisses MAGNUS-HIRSCHFELD-STIFTUNG und des Schwulen Museums in Berlin mit Unterstützung des LIT-Verlags Münster

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