Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Magnus Hirschfeld und sein Institut für Sexualwissenschaft in Berlin (1919–1933)

Online-Vortrag in der Volkshochschule Aalen

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Achtung: Vortrag ist abgesagt

Der Vortrag ist Teil einer Reihe zum Thema “Männlichkeit(en)?!” Er gibt einen Einblick in Hirschfelds Leben – von der pommerschen Ostseeküste bis ins Exil an der Côte d’Azur – und skizziert die Bedeutung der Arbeiten seines Instituts für Sexualwissenschaft: Was davon ist heute noch von Interesse?

Bis 1933 war Magnus Hirschfeld in Deutschland ein bekannter Name. Sein Institut für Sexualwissenschaft war ein Ort der Forschung und Lehre, und der Aufklärung in allen Fragen der Sexualität.

Das Institut war auch ein Zufluchtsort und Treffpunkt für Menschen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Geschlechtsidentität Probleme in und mit der Gesellschaft hatten.

Als Homosexueller, Sozialdemokrat und wegen seiner Abstammung aus einer jüdischen Familie war Hirschfeld für die Nationalsozialisten ein zentrales Hassobjekt. Fast wäre es ihnen gelungen, die Erinnerung an ihn und sein Werk völlig auszulöschen.