Queer Lichtenberg – gestern und heute
Zeitreise durch 100 Jahre queere Geschichte in Lichtenberg


Karl-Heinz Steinle und Andreas Pretzel stellen Spuren zur queeren Geschichte des Bezirks Lichtenberg vor. Es sind Ergebnisse des Recherche- und Vermittlungsprojekts „Queer Lichtenberg – gestern und heute“, das von der Diversity- und Queerbeauftragten des Bezirks und dem Museum Lichtenberg initiiert wurde und seit Februar 2025 von den beiden Historikern betreut wird.
Moderation: Kathrin Schultz von QueerHome*, Deutschlands erster Wohnraumberatung für LSBTIQ+, die in Lichtenberg beheimatet ist.
Begrüßung durch Martin Schaefer (Bezirksbürgermeister)
Sabine Pöhl (Diversity- und Queerbeauftragte)
Dirk Moldt (Archiv- und Sammlungsleiter Museum Lichtenberg)
Mit einer Bilderschau werden Personen, Orte und Zusammenschlüsse vorgestellt, die in den 1920er Jahren, dem Nationalsozialismus, der DDR und im wiedervereinten
Berlin die queere Geschichte Lichtenbergs mit geprägt haben. Zur Sprache kommen Sichtbarkeit, Selbstbehauptung und Freundschaften ebenso wie Verfolgung und Repression.
• Magnus Hirschfeld und der Skandal um zwei lesbische Lichtenberger Giftmörderinnen
• Lichtenberger Orte der Verfolgung: das Arbeitshaus Rummelsburg und das Gefängnis Lichtenberg
• der nach 1933 als Kegelclub getarnte Lesben-Verein Lustige Neun und seine Lichtenberger Vorstandfrau Emma Haase
• Freundschaft trotz Verfolgung: das Netzwerk um Herbert Starke
• der Freund*innen-Kreis um Rita Tommy Thomas, Anna B. Wein und Charlotte von Mahlsdorf ab den 1960er Jahren
• die Homosexuelle Interessengemeinschaft Berlin und der Lichtenberger Krug als Veranstaltungsort ab den 1970er Jahren
• die Erlöserkirche am Nöldnerplatz als Treffpunkt zur Selbstorganisation von Schwulen und Lesben in den 1980er Jahren
Im Anschluss sind Sie herzlich zu einem Get-Together eingeladen.
