Heinz Strix, Schriftsteller, Werbetexter
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In einem Nachruf in der Werbe-Rundschau hieß es über „Heinz Strix“, er sei „eben ein Einzelgänger“ gewesen, „ein erfolgreicher dazu, ihn scherte es gar nicht, wie andere ihre Bankkonten aufbauten. Sollten sie! Seine geistige Ausstrahlungskraft, sein unerschöpflicher Ideen-Reichtum blieben ihm bis zum Ende seines Wirkens erhalten.“
In den Beiträgen, die „Heinz Strix“ alias Heinz Müssig 1954 und 1955 in Humanitas veröffentlichen konnte, setzte er sich nicht mit dem Thema Homosexualität auseinander, sondern widmete sich der Remilitarisierung und drohenden Kriegsgefahr seiner Zeit. Wie aus einer Anmerkung der Redaktion hervorgeht, hatte diese „Strix“ ganz offiziell um die Erlaubnis für den Nachdruck einer seiner Texte gebeten. In der Folge hatte der Autor der Zeitschrift einen weiteren Beitrag und einen Briefwechsel zur Verfügung gestellt, was zu weiteren Veröffentlichungen von ihm in Humanitas führte.
Heinz Müssig war ab einem bislang unbekannten Zeitpunkt mit Elisabeth Helene Auguste Müssig (geb. Beyer) verheiratet, die vor ihm verstarb.
Veröffentlichungen
Strix, Heinz [d.i. Müssig, Heinz] (1954): Einstein und die Katzen [Nachdruck aus Verbandsmitteilungen des Deutschen Autoren-Verbandes, April 1954], in: Humanitas (Jg. 2), Nr. 7 (Juli), S. 220-221.
Strix, Heinz [d.i. Müssig, Heinz] (1954): Der Heilige Vater und die Militärärzte, in: Humanitas (Jg. 2), Nr. 8 (August), S. 248-250.
Strix, Heinz [d.i. Müssig, Heinz] (1954): Wo Fanatiker die Welt regieren! [Gedicht], in: Humanitas (Jg. 2), Nr. 11 (November), S. 327.
Strix, Heinz [d.i. Müssig, Heinz] (1955): Angst vorm Keller, in: Humanitas (Jg. 3), Nr. 2 (Februar), S. 415-417.
Weiterführende Literatur
Biegel, Helmut (1964): Heinz Strix †, in: Werbe-Rundschau. Zeitschrift für die Freunde neuer Werbung (Jg. 23), Nr. 65 (September/Oktober), S. 61-65.
