Heinrich Hössli, Putzmacher, Schriftsteller
Die Zeitschrift Humanitas rekurrierte nun in wenigen Fällen auf die wissenschaftliche und emanzipatorische Literatur zur Homosexualität, die vor 1933 entstanden war. Magnus Hirschfeld wurde abgesehen von dem etwas entstellten Motto in der ersten Ausgabe von Humanitas kaum genannt. Neben einem kurzen Text von Albert Moll (1862–1939) bildete ein Beitrag des Schweizers Heinrich Hössli ein Unikum.
Veröffentlichung (in Humanitas)
Hössli, Heinrich (1953): Gedanken eines Schweizers über die Männerliebe, in: Humanitas (Jg. 1), Nr. 1 (Juli), S. 6 [siehe auch: Hössli, Heinrich (1947): Gedanken über die Männerliebe, in: Der Kreis (Jg. 15), Nr. 12 (Dezember), S. 4].
Weiterführende Literatur
Hergemöller, Bernd-Ulrich. Hrsg. (2010): Mann für Mann. Biographisches Lexikon zur Geschichte von Freundesliebe und männlicher Sexualität im deutschen Sprachraum (Bd. 1). Berlin/Münster: Lit, S. 558-560.
Karsch, Ferdinand (1903): Der Putzmacher von Glarus Heinrich Hössli, ein Vorkämpfer der Männerliebe. Ein Lebensbild. Leipzig: Max Spohr [Nachdruck New York: Arno Press 1975].
Thalmann, Rolf. Hrsg. (2014): „Keine Liebe ist an sich Tugend oder Laster.“ Heinrich Hössli (1784–1864) und sein Kampf für die Männerliebe. Zürich: Chronos.
