Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Projekte

Wer war Eva Siewert?

Eva Siewert, in einer Zeichnung von Martina Minette Dreier

Ein Name, ein Foto, eine Handvoll Texte – die Ausgangslage für den neuen digitalen Gedenkraum war denkbar schwierig. Doch ein vierköpfiges Projektteam, ausgehend von der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, hat sich der Herausforderung gerne gestellt. Seit Anfang 2019 lädt die Website In Erinnerung an Eva Siewert, finanziell gefördert von der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung gegen Diskriminierung (LADS), zum Schauen, Lesen, Hören, Stöbern und Entdecken ein. Besuchen Sie die Seite https://eva-siewert.de/

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Wer ist wer in Magnus Hirschfelds „Weltreise eines Sexualforschers“?

1933 erschien im Schweizer Bözberg-Verlag Magnus Hirschfelds epochaler Bericht Die Weltreise eines Sexualforschers. Das Buch mache uns „bekannt mit den Hochzeits- und Ehebräuchen, Geburtssitten, Reifezeremonien, dieser ganzen von kultischen Feiern, von Glauben und Aberglauben umsponnenen Lebensgestaltung der Völker, die über die Erde hin unübersehbare Variationen aufweist“, pries der Verlag das Werk einst an. Doch uns heutigen bietet Hirschfelds Buch noch mehr.

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Eugen Wilhelms Tagebücher - Editionsprojekt

Der Straßburger Amtsrichter und spätere Rechtsanwalt Eugen Wilhelm (1866-1951) war unter dem Pseudonym “Numa Praetorius” ein langjähiger Mitarbeiter des Wissenschaftlich-humanitären Komitees und der Jahrbücher für sexuelle Zwischenstufen. Auf Veranlassung der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft recherchierte Dr. Régis Schlagdenhauffen 2009 nach Familienangehörigen und dem Verbleib des Nachlasses von Eugen Wilhelm. Dabei stellte sich heraus, dass Eugen Wilhelm über Jahrzehnte hinweg Tagebücher geführt hat, die erhalten sind.

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Familie Hirschfeld aus Pommern - Familiengeschichtliche Recherchen

Zahlreiche Mitglieder der weiteren Familien Hirschfeld und Mann werden an der einen oder anderen Stelle in Hirschfelds Werken erwähnt oder spielen zeitweilig eine Rolle im Institut für Sexualwissenschaft. In den letzten Jahren ist es gelungen, Daten für eine umfangreiche Stammtafel der Vorfahren von Magnus Hirschfeld und ihrer zahlreichen Nachkommenschaft zusammenzustellen. Diese Arbeit hatte und hat vor allem den Zweck, durch systematische Recherchen lebende Angehörige zu finden, bei denen evtl. noch Familienpapiere oder andere Dinge aus Hirschfelds Nachlass zu finden sein könnten.

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Hirschfelds Vermächtnis: Erschließung der Stiftungsakten

Als Magnus Hirschfeld 1919 mit der Errichtung einer Stiftung die Grundlage für das von ihm begründete Institut für Sexualwissenschaft schuf, verfügte er: „Für den Fall, dass die Stiftung […] aufgehoben werden sollte, soll das Stiftungsvermögen an die Universität Berlin oder, falls diese die Annahme ablehnt, an eine andere Hochschule fallen…“ Dieser Fall trat mit der Zerschlagung des Instituts durch die Nationalsozialisten am 6. Mai 1933 ein. Die Berliner Universität trat damals dieses Vermächtnis nicht an.

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Magnus Hirschfelds Gästebuch aus dem Exil

In der Zeit seines Exils von 1933–1935 hat Magnus Hirschfeld ein Gästebuch geführt, das auf verschlungenen Pfaden seinen Weg in das Deutsche Literaturarchiv in Marbach gefunden hat.

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