Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Neuerscheinungen

In unregelmäßigen Abständen erscheinen Bücher der Mitarbeiter_innen unserer Forschungsstelle. Die aktuellen Neuerscheinungen werden jeweils auf dieser Seite vorgestellt. Berücksichtigt werden hier auch Publikationen im Namen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft. Leider sind nicht alle diese Veröffentlichungen über uns zu beziehen, aber bei Interesse wird Ihnen jede gute Buchhandlung diese Bücher besorgen. Wir wünschen eine gute Lektüre!

Gay History Map: Hirschfelds Berlin

Hans Bergemann hat für die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft und in Zusammenarbeit mit dem queeren Stadtmagazin Siegessäule eine „Gay History Map: Hirschfelds Berlin“ erarbeitet. Sie ist rechtzeitig zum bevorstehenden Hirschfeld-Jahr 2018/19 erschienen und liegt der Siegessäule (Ausgabe Mai 2018) sowie dem L-MAG (Ausgabe Mai/Juni 2018) gratis bei. Der Stadtplan zeigt historische und zeitgenössische Orte in Berlin, die mit dem Lebensweg und Werk Magnus Hirschfelds, seiner Familienmitglieder, Freunde und Mitarbeiter_innen in Beziehung stehen. Umfangreiche Anmerkungen erläutern „Hirschfelds Berlin“.

…mehr

Kevin Dubout: Der Richter und sein Tagebuch

Der Straßburger Jurist Eugen Wilhelm (1866–1951) war ein wichtiger Protagonist der ersten deutschen Homosexuellenbewegung, an deren Bestrebungen er sich – oft unter dem Pseudonym Numa Praetorius – beteiligte. Sein Tagebuch gewährt einen umfassenden Einblick in die Selbstwahrnehmung und subkulturelle Lebenswelt eines gleichgeschlechtlich begehrenden Mannes und frankophilen Elsässers im deutschen Kaiserreich um 1900. Anhand des hier erstmals ausgewerteten Selbstzeugnisses legt die Studie die erste systematische Untersuchung von Wilhelms Leben und Wirken vor.

…mehr

Not Straight from Germany

The book investigates the role of sex and sexuality in early 20th-century German culture, and how this past continues to shape the present.

Magnus Hirschfeld’s Institute for Sexual Science was founded in Berlin in 1919 as a place of research, political advocacy, counseling, and public education. Inspired by the world’s first gay rights organizations, it was closely allied with other groups fighting for sexual reform and women’s rights, and was destroyed in 1933 as the first target of the Nazi book burnings. Not Straight from Germany examines the legacy of that history, combining essays and a lavish array of visual materials. Scholarly essays investigate the ways in which sex became public in early 20th-century Germany, contributing to a growing awareness of Hirschfeld’s influence on histories of sexuality while also widening the perspective beyond the lens of identity politics.

…mehr

Arthur Kronfeld (1886–1941)

Das jüngste Heft der Zeitschrift Luzifer-Amor – Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse (Heft 60, 2017) widmet sich Arthur Kronfeld, einem der Mitbegründer des Instituts für Sexualwissenschaft, der dort von 1919 bis 1926 wirkte.

…mehr

Friedhofsplan Weißensee: Auf den Spuren Magnus Hirschfelds

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft hat einen Faltplan über den Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee erstellt, auf dem neun Gräber von Familienangehörigen und Wegbegleitern Magnus Hirschfelds dokumentiert sind. Unter den hier Beigesetzten sind Magnus Hirschfelds Schwester, die Schriftstellerin Franziska Mann, Iwan Bloch, Johannes Holzmann und Max Tischler, die jeweils mit kurzen biografischen Skizzen vorgestellt werden.

…mehr

Forschungsergebnisse zur Homosexuellenverfolgung in Rheinland-Pfalz nach 1945

Am 23. Januar 2017 stellte das rheinland-pfälzische Familienministerium in Mainz die Ergebnisse einer umfassenden Studie zur Aufarbeitung der Verfolgungs- und Repressionsgeschichte von Schwulen und Lesben im Rheinland-Pfalz der Nachkriegszeit vor, wie es sie bislang in einem Flächenland nicht gegeben hat. Die Studie wurde vom Institut für Zeitgeschichte München – Berlin in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld durchgeführt und von den Historiker_innen Dr. Kirsten Plötz und Dr. Günter Grau erstellt.

…mehr

Rainer Herrn: Das 3. Geschlecht

1910 „erfand“ Magnus Hirschfeld „die Transvestiten“ mit seiner umfangreichen Studie über den „erotischen Verkleidungstrieb“. Zwanzig Jahre später erschien im Verlag von Friedrich Radszuweit die erste Zeitschrift für Transvestiten unter dem (etwas verwirrenden) Titel Das 3. Geschlecht (Die Transvestiten).

Die insgesamt fünf zwischen 1930 und 1932 erschienenen Hefte werden hier als Reprint vorgelegt; sie enthalten autobiografische Fragmente, fiktionale Texte und Diskussionsbeiträge zum Selbstverständnis der Transvestiten sowie einige professionelle und zahlreiche Privatfotos.

…mehr

Raimund Wolfert: Homosexuellenpolitik in der jungen Bundesrepublik

Raimund Wolfert: Homosexuellenpolitik in der jungen Bundesrepublik. Kurt Hiller, Hans Giese und das Frankfurter Wissenschaftlich-humanitäre Komitee. Göttingen: Wallstein 2015.

Nach 1945 gelang es in Deutschland auf lange Zeit nicht, eine schlagkräftige und in sich geschlossene Bewegung gegen die antihomosexuelle Strafgesetzgebung aufzubauen und an die Erfolge und Verdienste der ersten deutschen Homosexuellenbewegung von vor 1933 anzuknüpfen. Dies lag unter anderem an dem restaurativen gesellschaftlichen Klima der Nachkriegszeit.

…mehr

Kevin Dubout: Éric Simac (1874–1913). Un oublié du «mouvement de libération» homosexuel de la Belle Époque

Éric Simac constituait, jusqu’au travail de Kevin Dubout, une double énigme.

D’une part celle de son identité cachée. De toute évidence, ce nom était un pseudonyme : le jeu de mots sur Éryximaque, personnage du Banquet de Platon, avait été choisi par un médecin français qui voulait rendre compte des nouvelles conceptions de l’homosexualité, sujet très délicat à l’époque.

D’autre part, l’énigme de son décès brutal, juste avant la Première Guerre mondiale. Une remarque du Dr Laupts nous apprenait la disparition de son brillant collègue et collaborateur, mais ne fournissait aucune explication à une mort survenue en pleine force de l’âge.

…mehr

Ralf Dose: Das verschmähte Erbe. Magnus Hirschfelds Vermächtnis an die Berliner Universität

Bei der Errichtung seiner Dr. Magnus Hirschfeld-Stiftung im Jahre 1919 verfügte Magnus Hirschfeld: „Für den Fall, dass die Stiftung […] aufgehoben werden sollte, soll das Stiftungsvermögen an die Universität Berlin oder, falls diese die Annahme ablehnt, an eine andere Hochschule fallen …“ Die Stiftung war seit 1924 Trägerin des ebenfalls 1919 gegründeten Instituts für Sexualwissenschaft. Nach dessen Zerschlagung durch die Nationalsozialisten am 6. Mai 1933 hat die Berliner Universität das ihr zugedachte Vermächtnis nie angetreten.

…mehr

Ralf Dose: Magnus Hirschfeld. The Origins of the Gay Liberation Movement

產品試閱
英文版引言

時至今日,許多人對於馬格努斯.赫希菲爾德(Magnus Hirschfeld)這個名字已經不再覺得陌生,至少對同志權利運動史感興趣的人是如此。或許他們都看過了羅莎.馮.普朗海姆(Rosa von Praunheim)所拍攝的《《男極圈》(The Einstein of Sex)這部電影。為了要讓人們能夠重新認識這位長久以來被遺忘的人物,我寫了這本書。我鎖定在赫希菲爾德他的生平及他的工作重點,並作了約略的考證。傳記的德文版為二○○五年Hentrich & Hentrich 出版社出版的「猶太人的縮影」系列的一部分,書中的內容已翻譯,且根據最新的研究結果予以修訂。

…mehr