Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Mitteilungen 54 – Juni 2016

Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaftvergrößern

Die neue Ausgabe der Mitteilungen der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft ist da. In Heft 54 geht es unter anderem um vier bewegende Einzelschicksale aus dem Umfeld des Instituts für Sexualwissenschaft und des Wissenschaftlich-humanitären Komitees. Ralf Dose widmet sich dem Lebensweg des Institutsarztes Dr. Felix Abraham, Wolfram Setz geht in je einem Artikel auf den Schriftsteller Otto de Joux und den Musiker Richard Meienreis ein, und Raimund Wolfert zeichnet den Werdegang des Norwegers Justus Lockwood nach. Heike Bernhardt berichtet schließlich über den wechselhaften Weg, den das Exemplar der Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie Sigmund Freuds aus der Sammlung des Instituts für Sexualwissenschaft genommen hat, bevor es in die Bibliothek der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft überging.

Inhaltsverzeichnis

Chronik
“Es gab doch für ihn ein sogenanntes bürgerliches Leben schon sehr lange nicht mehr.” Dr. med. Felix Abraham – Fragmente eines Lebens, Ralf Dose
Die Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie von Sigmund Freud kehren in die Bibliothek der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft “zurück”, Heike Bernhardt
Plädoyer für Otto de Joux, Wolfram Setz
Justus Lockwood – auf den Spuren eines norwegischen “Urnings”, Raimund Wolfert
“Teurer Meister!” Ein Brief von Richard Meienreis an Georges Eekhoud (1913), Wolfram Setz
[Rez. zu:] Angela Steidele: Rosenstengel. Ein Manuskript aus dem Umfeld Ludwigs II., Jens Dobler