Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Stolpersteine für Elise und Röschen Hirschfeld

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Stolpersteine für Elise und Wally Rosa Hirschfeld in Hamburg (Foto: Ralf Dose)

Für Magnus Hirschfelds Schwägerin Elise Hirschfeld geb. Weil und die Nichte Wally Rosa (Röschen) Hirschfeld liegen Stolpersteine in Hamburg Eppendorf.

Elise Hirschfeld geb. Weil war die zweite Ehefrau von Eduard Hirschfeld, einem der beiden Brüder von Magnus HIrschfeld, Wally Rosa genannt Röschen, stammte aus der ersten Ehe Eduard Hirschfelds mit der jung verstorbenen Rosa Kantorowicz. Beide wurden am 18. November 1941 ins Getto Minsk verschleppt und dort ermordet.

Eduard Hirschfeld hatte nach finanziellen Mißerfolgen als Apotheker Deutschland 1904 verlassen; Röschen blieb bei der Stiefmutter, der Sohn Hermann aus der ersten Ehe wurde bei wechselnden Verwandten untergebracht und lebte zeitweilig beim Vater in Chicago, später in Berlin. Hermann hat die Nazizeit überlebt und ist nach dem zweiten Weltkrieg in die USA ausgewandert.

Veröffentlichungen

  • Ralf Dose: Die Familie Hirschfeld aus Kolberg.
    In: Elke-Vera Kotowski/Julius H. Schoeps (Hrsg.): Magnus Hirschfeld. Ein Leben im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Berlin: be.bra wissenschaft 2004, S. 33-64