Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Pink Triangle Coalition

Proposal for a Cy Pres Allocation for Homosexual Victims of the Nazis
(Corrected Version)
Respectfully Submittet to Special Master Judah Gribetz, Esq.
August 2, 2001
Corrected Version submitted on November 7, 2001
by the
Pink Triangle Coalition

Mit der Pink Triangle Coalition hat die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft im August 2001 beim Special Master Judah Gribetz ein Proposal for a Cy Pres Allocation for Homosexual Victims of the Nazis vorgelegt. Damit wurden Entschädigungsansprüche der homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus im Vergleich mit Schweizer Banken und Unternehmen (Swiss Banks Litigation) geltend gemacht.

Die Pink Triangle Coalition besteht seit 1998. Sie wurde von Schwulen- und Lesbenorganisationen aus Europa, Israel und den USA gegründet, um die Interessen der homosexuellen Opfer des Naziterrors zu vertreten und die Erinnerung an die Ermordeten wachzuhalten. 1999 war es der Coalition bereits gelungen, für einige überlebende homosexuelle Männer einen symbolischen Betrag als Anerkennung für ihre Leiden während des Faschismus vom Nazi Persecutee Relief Fund zu erhalten. Gefördert wurde damals auch ein einjähriges Forschungsprojekt der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, das eine Dokumentation zum Nachkriegsschicksal überlebender Homosexueller erarbeitete.

Veröffentlichungen

  • Andreas Pretzel:: NS-Opfer unter Vorbehalt. Homosexuelle Männer in Berlin nach 1945
    Münster: LIT (Geschlecht - Sexualität - Gesellschaft. Berliner Schriften zur Sexualwissenschaft und Sexualpolitik 3) 2002