Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V. Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaft

Friedhofsplan Weißensee: Auf den Spuren Magnus Hirschfelds

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Planansicht (Vorderseite)

Die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft hat einen Faltplan über den Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee erstellt, auf dem neun Gräber von Familienangehörigen und Wegbegleitern Magnus Hirschfelds dokumentiert sind. Unter den hier Beigesetzten sind Magnus Hirschfelds Schwester, die Schriftstellerin Franziska Mann, Iwan Bloch, Johannes Holzmann und Max Tischler, die jeweils mit kurzen biografischen Skizzen vorgestellt werden.

Angaben gibt es aber auch zu einigen Gräbern, die nicht in Berlin zu finden sind. Denn die deutsche Geschichte hat auch auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee ihre Spuren hinterlassen – im Falle Hirschfelds und seines Kreises vor allem in Form von Leerstellen. Der Friedhofsplan soll davon Zeugnis ablegen, dass sowohl die Menschen, die hier und andernorts beigesetzt sind, als auch die, die nie ein eigenes Grab erhalten haben, nicht vergessen sind.

Der Friedhofsplan Weißensee (Din A 2, Hochglanzpapier) ist gegen Einsendung eines adressierten Freiumschlags (Din A 6; innerhalb Deutschlands 85 Cent) über die Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft zu beziehen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die nebenstehende Anschrift.